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Büro, Office & Verwaltung

„Früher“ sprach man von Büro-Gebäuden. Heute ist das Büro da, wo man gerade selbst ist. Dummerweise auch nach Feierabend. Schauen wir uns also mal die Ausstattungs-Möglichkeiten an:

Barcodes

Zxing Barcode Reader
Zxing Barcode Reader

Barcodes sind aus unserem täglichen Leben ja nicht mehr wegzudenken – überall kleben die verschiedensten Fassungen drauf. Beim Thema Shopping sind wir ihnen ja bereits begegnet, und können jenen Teil (Produkt-Informationen) daher hier überspringen.

Am bekanntesten ist sicher der ZXing Barcode-Scanner, den ja eigentlich jeder zweite auf seinem Androiden hat – und den so manch andere App für Barcode-Scan-Funktionen voraussetzt. Der erkennt z. B. die sogenannten QR-Codes, wie sie auf verschiedenen Websites, Plakaten, und auch Verpackungen benutzt werden: Draufhalten – „Piep“ – und ab in den Play Store, auf die Seite der App, die man gerade „angepiept“ hat. QR-Codes können verschiedenste Informationen enthalten: URLs (wie eben beschrieben), Adressen, kurze Texte, Termine (wäre nett, wenn die auf diversen Theater- und Kino-Plakaten mal Standard würden). Ein guter Reader öffnet dann jeweils die richtige App: Adressen lassen sich so gleich der Kontaktliste zufügen, Termine in den Kalender eintragen, und so weiter. Praktische Sache das. Und die genannte App beherrscht das auch weitgehend.

QR Droid
QR Droid

Natürlich gibt es gerade in diesem Bereich eine ganze Reihe von weiteren Apps, wie z. B. den ixMAT Barcode Scanner, der besonders viele Formate kennen soll, i-nigma, oder lynkee. Besonders hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang jedoch QR Droid, das so ziemlich alles beherrscht, was sich mit Barcodes anstellen lässt. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf das Lesen – es lassen sich auch Barcodes erstellen: Von Kontakten, Terminen, dem Zugangscode zum WLAN-Router, URLs, PayPal Payments, Kurztexten, und mehr. Sogar kleine Bildchen lassen sich in die erstellten Barcodes einbetten.

Für Details verweise ich daher wieder auf die [zugehörige Übersicht]. Dort finden sich allerdings nicht nur die gerade beschriebenen Reader – sondern z. B. auch die Generatoren, mit denen man eigene Barcodes erstellen kann. Oder Apps wie Shelves, mit denen sich ein eigenes Inventory aufbauen lässt (also quasi eine Artikelverwaltung gleich mit dabei). Aber auch Buch-Manager gibt es (zur Verwaltung der eigenen Bibliothek), oder Buch-Infos (zur Nutzung im Buchladen: Taugt das was? Referenzen?).

Finanzen

Auch einen Überblick über sein Budget kann man mit Hilfe seines Androiden behalten. Gerade in diesem Bereich stehen zahlreiche Apps zur Verfügung (für eine Übersicht siehe hier). Die Möglichkeiten reichen von der einfachen Erfassung von Ausgaben, über eine komplexe Budget-Verwaltung mit Export und Reporting, bis hin zu Online-Diensten, die alles aufbereiten, was man ihnen per Foto schickt (hochlädt).

CW Money
CW Money

In den vorangegangenen Kapiteln klang ja bereits mehrfach an, dass ich eher konservativ bin, was persönliche Daten auf dem Smartphone allgemein und speziell auf fremden Servern und in der Cloud betrifft. Das gilt natürlich insbesondere für so sensible Dinge wie Finanzdaten. Daher sei an dieser Stelle nochmals auf eines deutlich hingewiesen: Das Risiko eines Missbrauchs ist in diesem Falle größer, als wenn sich selbige Daten lediglich auf dem stationären Rechner daheim (oder gar nur in Papierform im verschlossenen Schrank) befinden. Der Anwender muss daher für sich selbst entscheiden, ob er derart sensible Daten überhaupt auf seinem mobilen Gerät haben, oder gar der Cloud (und somit fremden Rechnern – einige Apps ermöglichen oder erfordern gar den Upload der entsprechenden Dokumente) anvertrauen möchte.

Eine recht gute Wahl bei den etwas umfangreicheren Apps scheint CWMoney zu sein. Hier handelt es sich um die in diesem Bereich am besten bewertete App. Laut Beschreibung werden mehrere Accounts sowie verschiedene Währungen unterstützt. Einträge können mit GPS-Stamps, Fotos oder auch Sprachaufnahmen angereichert werden. Es gibt hierarchische Strukturen, Kataloge, Filter, Reports, Torten-Graphen, und mehr; u. a. auch einen Daten-Export als XML bzw. CSV.

StarMoney
StarMoney

Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis: Knapp 4 Euro werden für die Vollversion fällig. Wer's lieber gratis haben möchte, greift dann z. B. zu Financisto. Ist fast genau so gut bewertet, aber vollständig Open Source.

Ist es interessanter, wie es praktisch auf dem Bank-Konto aussieht? Natürlich geht auch so „richtiges Homebanking“ unter Android (die passende Übersicht findet sich hier). In Sachen Komfort und Sicherheit sind hier ganz klar die Produkte von StarMoney zu empfehlen. Je nachdem, ob es nur um ein Konto bei einer Sparkasse, oder mehrere Konten bei verschiedenen Banken geht, steht eine passende App gratis oder für ein bis vier Euro bereit.

Einige andere Banken stellen auch ihre eigene App bereit – Details dazu unter genanntem Link. Übrigens auch zum Thema „Börse“ – sei es jetzt nur die Markt-Beobachtung, oder auch das „Broken“ selbst.

Kalender

Business Calendar
Business Calendar

Oh, hier scheiden sich die Geister. „Die beste App” gibt es in dieser Kategorie nicht. Je nach Vorlieben und Bedürfnissen, gibt es immer mindestens zwei Kandidaten. Da fällt mir die Auswahl nicht leicht.

Also greife ich zuerst einmal den Business Calendar heraus. Der Name scheint ja bereits anzudeuten, wofür sich dieser besonders gut eignet. Unterstützt werden von der App sowohl der Google Kalender, Exchange, PC-Sync, und Facebook-Kalender – es besteht also die freie Wahl, wie öffentlich man gern sein möchte.

Die App lässt sich sehr angenehm bedienen. In der Übersicht (siehe Screenshot) kann man mit einem Slider (unten im Bild) frei einstellen, welchen Zeitraum man gern sehen möchte. Oder man nutzt die „Zwei-Finger-Geste“ (auch als „Pitch-to-Zoom“ bekannt), um den Zeitraum anzupassen. Kontext-sensitive Hilfe ist auch mit dabei.

Alle Details können in der Monats-Ansicht sicher nicht angezeigt werden. Aber auch hier ist der Business Calendar clever: Termin antippen, und die Details erscheinen in einem extra Layer. Schön übersichtlich.

aCalendar
aCalendar

Zu seinen Besonderheiten gehört u. a. auch ein eigenes Alarm-System – was ihn für mich zum Favoriten macht. Hier lässt sich mehr als nur der Alarmton auswählen: Wie oft und in welchen Intervallen soll der Alarmton wiederholt werden, wenn der Anwender nicht reagiert (ihn also offensichtlich überhört hat)? Neben dem „OK, hab's vernommen” gibt es zudem die Möglichkeit, den gerade tönenden Alarm zu verschieben. Dafür lässt sich aus zuvor konfigurierten Intervallen auswählen, oder auch spontan ein Zeitraum definieren.

Alternativ wäre auch aCalendar zu nennen, der sich wiederum voll auf das in Android integrierte Kalendersystem stützt – was die Auswahl oft auf den Google Calendar sowie den „lokalen” Kalender beschränkt. Dafür punktet die App allerdings an anderer Stelle: Die App ist relativ leichtgewichtig, und kommt auch in der kostenlosen Version komplett ohne Werbung daher. Geburtstage werden in der Tagesansicht gleich mit Kontaktbild eingeblendet, Kalendertermine lassen sich über QR-Codes und NFC austauschen, und vieles mehr.

Zusätzliche Features schaltet man sich mit der Kaufversion frei: Erweiterte Einstellungen, Aufgabenlisten, Business-Features wie Einladungen oder die Verwaltung von „frei/belegt“ Zeiten wären nur einige davon. Außerdem tut man dabei gleich noch etwas Gutes: Zehn Prozent seiner Einnahmen reicht TapirApps an den World Land Trust zum Schutz des bedrohten Wald-Tapirs weiter. Mit jedem Kauf von aCalendar erhält dieses Tier ca. 4 m² Lebensraum als Eigentum.

Beide Kalender kommen aus deutschen „Software-Schmieden” mit gutem Support. Für weitere Kandidaten sei wiederum auf die entsprechende Übersicht verwiesen.

Und vielleicht gleich noch auf [eine weitere], bei dem es um die Synchronisation der Kalenderdaten geht. Was? Achso, ja klar, geht auch über Google. Aber nicht jeder möchte seine privaten Daten auf fremde Server schicken. Und deshalb gibt es Apps wie CalendarSync (sofern man einen passenden eigenen Webserver hat – bei Firmen ist das oftmals der Fall), SyncEvolution (zur Synchronisierung mit Evolution unter Linux), und andere.

Passwörter

KeePassDroid
KeePassDroid

Passwörter sollen möglichst sicher gespeichert werden. Apps dazu gibt es ja scheinbar wie Sand am Meer – sicher sind diese aber nicht unbedingt. Daher sollte bei der Auswahl unbedingt ein Blick in die entsprechende Übersicht geworfen werden! Dort werden zwar nicht alle verfügbaren Apps ausführlich vorgestellt, doch die Liste hilft schon einmal, die „unsicheren Kandidaten“ zu eliminieren.

Nach guter Tradition soll aber zumindest eine App hier kurz erwähnt werden. Sie nennt sich in diesem Fall KeePassDroid. Sieht zugegeben etwas spartanisch aus (siehe Screenshot), ist aber sicher. Und es gibt eine PC-Version, mit der die App sogar kompatibel ist. Vorausgesetzt, man führt nicht zeitgleich in beiden Installationen Änderungen durch, hat man seine Passwörter somit an beiden Stellen parat. Gut verschlüsselt, versteht sich: Sollte ein „Fremder“ das Smartphone (oder auch nur die Passwort-Datei) in die Finger bekommen, beißt er sich beim „Knacken“ die Zähne aus.

Keepass2Android
Keepass2Android

Diese offizielle App unterstützt jedoch nur die Datenbank-Version 1.x – ein Manko, welches sich durch Verwendung von Keepass2Android umgehen lässt. Damit lässt sich die Passwort-Datenbank (unterstützt wird dabei das .kdbx Format, also KeePass 2.x) auch beispielsweise per WebDAV direkt auf dem eigenen Rechner, oder auch auf einem anderen Cloud-Server speichern. Ein integriertes Soft-Keyboard bietet zusätzliche Sicherheit gegen Clipboard-basierte Passwort-Sniffer. Und für all diejenigen, denen Netzwerk-Zugriff im Zusammenhang mit einer Passwort-Verwaltung zu suspekt ist, gibt es auch eine Version ohne Netzwerk-Unterstützung: Keepass2Android-Offline. Mit zusätzlichen Addons lässt sich die Funktionalität darüber hinaus auch noch erweitern, sodass man z. B. Datensätze per QR-Code mit anderen Geräten austauschen, oder via Bluetooth an den PC senden kann.

Zu den anderen Kandidaten (und es sind einige) kann ich nicht viel sagen – ich kann mir ja nicht alle angucken ;) Generell sollte man jedoch vorsichtig mit dem Austausch von Passwörtern per Copy-Paste sein: Auf das Clipboard des Androiden haben auch andere Apps Zugriff.

Office-Pakete

Mobiles Office? Kein Ding. Eine passende Übersicht gibt es bei IzzyOnDroid. Ein paar Stichproben natürlich wieder hier.

TextMaker Mobile
Office 2012 (hier: TextMaker Mobile) ist die einzige Office-Suite mit vollständiger Unterstützung für das OpenDocument Format
Documents To Go
Documents To Go

Ein Kandidat, der die OpenDocument-Formate sowohl lesend als auch schreibend unterstützt, ist Office 2012 – die meisten anderen sind voll und ganz auf Microsoft konzentriert. Softmaker bietet diese Office-Suite in drei Teilen an: TextMaker Mobile kümmert sich um die Textverarbeitung, PlanMaker Mobile umfasst die Tabellenkalkulation, und Presentations übernimmt schließlich die Arbeit von PowerPoint bzw. Impress. Jede einzelne dieser Apps schlägt mit knapp 7 Euro zu Buche, wobei es jedoch in allen drei Fällen auch eine kostenlose Testversion mit 30 Tagen Laufzeit gibt.

Die prominenteste App im Office-Bereich wäre jedoch Documents To Go zu nennen. Wie auch OfficeSuite Pro unterstützt die App Word, Excel und Powerpoint in den gängigen Versionen: Dokumente können geöffnet oder neu erstellt, bearbeitet, und natürlich wieder gespeichert werden. Darüber hinaus ist außerdem ein PDF-Viewer mit an Bord. Jeweils ungefähr 10 Euro kostet die App – wobei es bei den kleineren Displays eher weniger Spaß machen wird. Aber dafür kann die jeweilige App nichts. Auf Tablets sieht es schon ein wenig anders aus.

Für Spartaner und Entwickler sind sicher auch noch reine Text-Editoren zur Bearbeitung einfacher ASCII-Texte interessant. Das spart nebenbei auch Ressourcen, denn sowohl App als auch Dokumente benötigen weniger Platz. Ein Mittelweg wäre ebenso denkbar, etwa bei Nutzung von Text-Editoren mit Unterstützung für Wiki-Formatierungen oder Markdown. Dabei kann durchaus auch eine komfortable Textverarbeitung herauskommen – mit Versionierung, Thesaurus, Wörterbuch und mehr, wie das Beispiel Jotterpad zeigt.

Nicht verschweigen möchte ich an dieser Stelle die ganz speziellen Notizen-Apps, von denen ich besonders Note Everything hervorheben möchte. Der Name ist wörtlich zu nehmen. Der Name ist Programm. Hiermit kann man wirklich alles notieren: Natürlich Textnotizen: Schnell ein paar Stichpunkte zum Vortrag, eh es wieder vergessen ist. Oder mal was skizzieren - kein Thema. Auch eine Foto-Notiz stellt Note Everything nicht vor ein Problem. Zu faul zum Schreiben? Dann diktier doch einfach was. Und schreib am Ende doch was dazu. Widgets sind ebenfalls mit von der Partie: Für die schnelle Notiz zwischendurch.

Wem das nicht reicht, der greift für ca. 3 Euro zur Pro-Variante – und erhält zusätzlich Abhak-Listen, Video-Notizen, Foto-Notizen (oops), und mehr.

Natürlich gibt es wieder eine Reihe von Alternativen, wie z. B. ColorNote, das auch bunte „Stickies“ auf den Home-Screens ablegen kann. Einfach mal in die Übersicht schauen.

PDF-Dateien Anzeigen und Erstellen

ezPDF
ezPDF

PDF (das „portierbare Dokumenten-Format“ oder, im O-Ton „portable document format“) wurde 1993 von Adobe auf den Markt gebracht – und stellt seitdem einen gewissen Standard dar. Die Besonderheit dieses Dokumentenformates ist, dass der Inhalt überall gleich dargestellt werden soll: Ob unter Windows, Mac, oder Linux, auf dem Bildschirm oder gedruckt. Auf dem Androiden? Die Frage ist sicher nicht unberechtigt! Also habe ich ein wenig im Play Store gestöbert, ob ich auch zu diesem Thema passende Apps nennen kann.

Und: „Yes, we can!“. Die unvermeidliche Übersicht gibt eine ganze Liste an die Hand – gegliedert nach einfachen Betrachtern, Generatoren, und Tools. Klar sind da auch wieder die „Original-Produkte“ von Adobe vertreten, auch wenn sie nicht unbedingt die Apps sind, die am besten abschneiden.

Bei den Betrachtern ist das vielmehr der ezPDF Reader. Kostet zwar gut drei Euro (eine „Lite-Version” für knapp einen Euro gibt es ebenfalls) – ist aber nicht nur topp bewertet, sondern kann auch eine ganze Menge: Er beschränkt sich nicht auf das Anzeigen einer PDF-Datei; das setze ich bei einem PDF-Reader als gegeben voraus. Mit dieser App lassen sich jedoch ebenso Markierungen anbringen, Texte unter- oder durchstreichen, Bereiche umrahmen (Rechteck oder auch Kreis/Ellipse), Notizen oder gar Freihand-Zeichnungen einfügen. Da bleibt eigentlich nichts mehr übrig, oder?

CamScanner
CamScanner

Wie jetzt – PDF-Dateien erstellen? Kommt ganz auf die Quelle an. Relativ viele Formate unterstützt Document Converter: nahezu alle MS-Office und OpenOffice/LibreOffice Formate kann diese App umwandeln. Gut 2 MB bringt die App auf die Waage – benötigt für die Umwandlung jedoch eine Netzverbindung, da diese auf dem Server des Anbieters stattfindet. Mit privaten/vertraulichen Daten sollte man daher Vorsicht walten lassen.

Ganz interessant sind in diesem Zusammenhang aber auch „Hosentaschen-Kopierer“ wie der abgebildete CamScanner Phone PDF Creator. Nein, diese Apps kopieren keine Hosentaschen – auf dem Smartphone installiert, passen sie aber bequem in selbige. Und man hat sie quasi immer zur Hand. Eben mal schnell ein paar Seiten aus einem Buch in der Bibliothek, die man zu Hause nochmal genauer anschauen möchte? Kein Thema. Schnell gemacht – und auf der SD-Karte gespeichert, zu Google Docs hochgeladen, oder per Mail verschickt. Ist mit etwa 12 MB ein wenig größer als zuvor genannte App, arbeitet dafür aber auch mehr lokal.

Ach ja: Dann lassen sich natürlich auch noch Webseiten zum Offline-Lesen konvertieren. Hierfür bietet sich z. B. die App UrlToPDF an. Mit gut 1 MB dient auch diese App natürlich nur als Frontend, welches die eigentliche Konvertierarbeit einem Webdienst überlässt – aber wenn die Quelle ohnehin öffentlich zugänglich ist, fällt dies weit weniger ins Gewicht, oder?

Zeiterfassung

Xpert Timer
Xpert Timer

Sicher nicht nur für Freiberufler interessant ist das Thema Zeiterfassung: Wieviel Zeit habe ich an welchem Projekt verbracht? Xpert Timer beantwortet mehr als nur diese Frage. Die Bedienung ist denkbar einfach, wie eine Stempeluhr: Bei Beginn der Tätigkeit auf Start, bei eventuellen Pausen auf Pause, und bei Feierabend auf Stop gedrückt. Natürlich müssen vorher einmal Kunde und Projekt erfasst sein – aber dann bekommt man neben zahlreichen Statistiken und Übersichten auch eine Stundenübersicht, die man sogar direkt aus der App heraus verschicken kann. Stundensatz eingetragen? Dann zeigt sich auch gleich, wie es ums Finanzielle bestellt ist.

Xpert-Timer bietet außerdem einen Barcodescanner. In der App lassen sich eigene Barcodes erstellen, diese dann auf Maschinen oder Akten anbringen und eine Tätigkeit durch einfaches scannen starten.

Wie beschrieben: Verschicken lassen sich die Reports direkt aus der App heraus. Aber auch einfach exportieren (als HTML oder CSV), und dann am PC weiter verarbeiten. A propos arbeiten: An einem Desktop-Client (leider nur für Windows) wird ebenfalls fleißig gearbeitet. Zusätzlich ist ein Plugin zum direkten Export im PDF-Format (kostenpflichtig) verfügbar.

Fairerweise seien die Mitbewerber hier aber noch kurz erwähnt: Da wäre z. B. Workaholic, dem man seine Arbeitsorte derart beibringen kann, dass er einen per Lokalisierung automatisch ein- und wieder ausstempelt. Oder Time Tracker, der die Daten auch noch per Passwort schützen kann.

Wollte ich jetzt hier alle Alternativen aufzählen, würde es ein wenig lang. Also verweise ich wieder einmal auf die passende Übersicht für die weitere Lektüre.

2014-09-21