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Unterwegs

Da es hier um Mobiltelefone geht, sind wir natürlich auch mobil. Die Warte- und Reisezeit in Bahn, Bus und Flieger haben wir uns bereits mit Lektüre verkürzt – aber wohin soll es eigentlich gehen? Und wie kommen wir dahin? Das hätten wir doch fast vergessen...

Fahrpläne

Oeffi
Oeffi

Für den ÖPNV (Öffentlichen PersonenNahVerkehr) ist sicher das sowohl für Smartphones als auch für Tablets optimierte Öffi der absolute und ungeschlagene Spitzenreiter unter den verfügbaren Apps. Nicht nur aufgrund seines Umfangs, sondern auch seiner Aktualität (ja, mehr als zwei Updates die Woche können manchmal schon ein wenig nerven). Aber wer irgendwo von A nach B möchte, liegt mit dieser App goldrichtig. Und zwar egal, ob in Berlin, München, Dresden, oder in Wien, Salzburg, Innsbruck, oder Graz, Basel … oder gar London, San Francisco, Melbourne oder Dubai (aha, daher die ständigen und vielen Updates). Öffi versorgt zielsicher mit Informationen wie nahegelegene Haltestellen (das Smartphone weiß ja, wo es ist - und dafür benötigt die App die Berechtigung für den Standort-Zugriff) inkl. Karte, den nächsten Abfahrtzeiten (inkl. etwaiger Verspätungen – hierfür und für die nächsten beiden Punkte wird der Internet-Zugriff benötigt), Verbindungen, und Netzplänen.

Warum Öffi auf die Kontakte zugreifen möchte? Damit es auch gezielt zu ihnen führen kann. Oder zu einem im Kalender eingetragenen Treffpunkt. Kalender schreiben? Klar doch, die Verbindung zum Termin. Laut Beschreibung kann es eine Verbindung auch per Mail an ausgewählte Kontakte verschicken – macht ja alles irgendwo Sinn, oder?

DB-Navigator
DB-Navigator

Alternativen? Nicht in dem Umfang von Öffi, aber klar gibt es sie. Unter anderem viele lokale Spezialitäten – wie etwa den ZVV-Fahrplan für Zürich und Umgebung. Wie gewohnt, finden sich in einer Übersicht wieder einmal zahlreiche weitere Kandidaten.

Und was, wenn die Reise ein wenig weiter gehen soll? So von Stadt zu Stadt, wo die S-Bahn nicht mehr fährt? Dann wird z. B. zum DB-Navigator gegriffen. Klar gibt es gewisse Überschneidungen: Diese App bietet Fahrpläne für DB Bahn, S-Bahn, U-Bahn und Bus von VRR, VRS, RMV, VRN, VBB, VGN, VGM, MVV und NVV, Frankreich (SNCF), Österreich (ÖBB), Schweiz (SBB) und viele weitere. Sie berücksichtigt nicht den privatisierten Nahverkehr – zeigt aber bei allen anderen Verbindungen etwaige Verspätungen auch mit an. Sogar buchen soll man mit dieser App können. Desweiteren ist nicht nur ein Verspätungs-Alarm (Dauer-Alarm?) integriert, sondern ebenso der gesamte Bahncard-Service. Auch die Bahn-eigenen Car- und Bike-Sharing Dienste Flinkster und Call a Bike sind mit dabei.

TripAdvisor
TripAdvisor

Was denn, noch nicht weit genug weg? Möchte da wer „die Fliege machen”, und sucht nach Flugverbindung mit Hotel und allem, was so dazu gehört? Dem soll auch hier geholfen werden – z. B. mit dem TripAdvisor. Wie der Screenshot schon zeigt, findet man mit dieser App nicht nur Flüge und Hotels, sondern auch gleich noch das passende Restaurant. Und vorhandene Sehenswürdigkeiten. Das Ganze auch gleich mit Bewertungen von Leuten, die schon da waren – und der Möglichkeit, selbst eine Bewertung zu hinterlassen. Ein Zugriff aufs Forum ist ebenfalls direkt aus der App heraus möglich – die übrigens nicht nur für Smartphones, sondern auch für Tablets optimiert wurde, wie der Screenshot unten zeigt. Für den Urlaubsort kann man die Daten komplett herunterladen, so dass ein Reiseführer im Offline-Betrieb zur Verfügung steht. Mittels GPS lassen sich dann auch Sehenswürdigkeiten, Restaurants, etc. in der näheren Umgebung aufspüren. Inklusive Beschreibungen, Bewertungen, Fotosammlungen,und mehr.

Ein Kommentar weist bei dieser App noch auf einen Kniff hin: Man muss die App nicht unbedingt installieren – es gibt auch die zugehörige mobile Webseite, mit gleichem Funktionsumfang. Und bevor ich es vergesse: Zu fliegenden Apps gibt es weitere Informationen in dieser Übersicht.

TripAdvisor auf dem Tablet
TripAdvisor auf dem Tablet

Ehe es jedoch mit dem Thema „Navigation“ weitergeht, muss unbedingt noch ein Allrounder vorgestellt werden, der die Brücke schlägt:

Mobility Map: Planung Mobility Map: Route
Öffentliche, Car-Sharing, Taxi: Mobility Map vereint sie alle unter einem Dach
Mobility Map: Karte
Mobility Map: Karte

Für mich der Inbegriff von Flexibilität und Mobilität ist die App Mobility Map. Wenn es eben einmal schnell von A nach B gehen soll, ist diese das ultimative Werkzeug: Ob mit den Öffentlichen, per Car-Sharing, mit dem Leihrad, oder auch per Taxi – keine dieser Möglichkeiten bleibt verschlossen. Start, Ziel, und gewünschten Zeitpunkt eingeben – und schon erscheint auch eine Ergebnis-Liste, die man nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen sortieren kann: Muss es schnell gehen, ist eher das Geld knapp, oder steht die Umwelt im Vordergrund? Alles kein Thema.

Doch auch für die spontane Spritztour eignet sich Mobility Map vorzüglich: Welche Fahrzeuge meiner Car-Sharer sind gerade in Reichweite? Schön übersichtlich werden diese auf einer Karte angezeigt.

Selbstverständlich ist die App auch gut konfigurierbar. So lassen sich Dienste (und deren Fahrzeuge) ausblenden: Die Fahrzeuge eines Dienstleisters, bei dem man gar nicht Mitglied ist, sind schließlich i. d. R. für die tägliche Planung uninteressant. Wichtig auch: Wo kann das Fahrzeug wieder zurückgegeben werden? Die entsprechenden Geschäftsgebiete bzw. Parkzonen lassen sich auf Wunsch einblenden (siehe rot markierter Bereich im Screenshot). Desweiteren dient die App nicht nur der Suche, sondern auch der Buchung: Eine einheitliche Oberfläche für zahlreiche Car-Sharer, sodass man nicht nur das passende Fahrzeug schneller findet, sondern auch auf einheitliche Art reservieren kann. Schluss mit „für jeden Dienst eine eigene App”, und unterschiedlichen Bedienungen. Sogar das Taxi lässt sich direkt aus der App heraus buchen. Fantastisch – auch was die Arbeitsgeschwindigkeit der App betrifft!

Das hätte ich jetzt fast vergessen: Mobility Map funktioniert nicht nur in deutschen Großstädten. Auch in der „Provinz“ zeigte es mir zuverlässig die nächsten verfügbaren Busse. Im Ausland soll es ebenso funktionieren, doch das konnte ich bislang noch nicht testen.

Google Maps
Google Maps

Mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln kommen wir nun also klar. Wie aber sieht es mit Auto, Rad und zu Fuß aus? Damit beschäftigt sich diese Übersicht – und das aktuelle Kapitel.

Google Maps ist in diesem Umfeld sicher die bekannteste App, und auf den meisten Androiden bereits vorinstalliert. Das kleine Monster bietet eigentlich grundlegend alles, was zur Navigation benötigt wird: Kostenlose GPS-Navigation mit Sprachführung, Orte finden, Bewertungen, Empfehlungen – und bindet auch soziale Komponenten ein (Freunde auf der Karte sehen und bei Orten einchecken). Die Routenplanung eignet sich sowohl für die motorisierte als auch die unmotorisierte Fortbewegung.

Eine kleine Einschränkung könnte sein, dass man normalerweise dafür eine ständige Netzverbindung benötigt (es ist also eine sogenannte „offboard“ Lösung, da nicht alles Material „onboard“ ist). Aber selbst das lässt sich umgehen, indem man den Karten-Cache vorher entsprechend befüllt. Wem der Radius der von Google angebotenen Pre-Caching-Variante zu gering ist, der kann dies bequemer auch mit MapsOn erledigen.

Natürlich gibt es auch hier wieder Alternativen, für die ich jedoch auf die genannte Übersicht verweise. Abgesehen von der Routenberechnung selbst, lässt sich Google Maps zwar als OnBoard (bzw. Offline) Lösung nutzen; doch das Laden von Kartenmaterial zur Offline-Nutzung ist nicht sonderlich nutzerfreundlich gelöst – weshalb viele Anwender auf Alternativen wie beispielsweise OsmAnd (Open StreetMap für Android) setzen.

Daneben gibt es aber außerdem noch Spezial-Lösungen, die zumindest kurz erwähnt werden sollten. Wie etwa GPS Mate und OruxMaps (Outdoor Navigation für Radler, Wanderer, Skifahrer, Segler und Piloten - sowie Geo-Caching), Locus Map (Navigation, Erstellen eigener Tracks – also Routen-Erfassung mit anschließendem Nachschauen, wie man gelaufen/gefahren ist, und so vieles mehr, dass es hier keinen Platz hat), diverse Location-Sharing Apps, GPS Toolboxen, Speedometer, GPS Reminder (Wecker, die bei gewissen Koordinaten „klingeln“: „Da ist die Post – jetzt gib endlich den Brief auf!“ oder „Weindepot – da ist doch so ein Loch im Keller …“), und, und, und. Bei Interesse also wirklich mal einen Blick in die genannte Übersicht werfen.

Lokalkolorit

meinestadt.de
meinestadt.de

Was soll das denn jetzt sein? Wenn man reist, findet man viele lokale Gegebenheiten vor. Viele unterschiedliche. Touristen erkennt man häufig am (immer weniger um den Hals hängenden) Fotoapparat, am ständigen Knippsen, und oftmals auch am unkoordinierten Rascheln und Drehen des Stadtplans. Die Einheimischen ziehen höchstens einmal das Handy heraus – um zu schauen, wie spät es ist.

So wie der Typ da drüben. Hm, komisch: Der Kleidung nach ist der aber von ganz woanders. Scheint jedoch genau zu wissen, wo er hier was findet. Eben vertraut mit den lokalen Gegebenheiten. Und was hat er auf dem Handy geschaut? 10 Sekunden, und er wusste, wo die nächste Szene-Kneipe ist! Holla!

Man ahnt es schon: Da war eine App im Spiel. In diesem Fall heißt sie meinestadt.de – und hält lokale Informationen in verschiedensten Kategorien bereit, wie der Screenshot zeigt: Cafés, Restaurants, Sehenswürdigkeiten. Aber auch Geldautomaten, Veranstaltungen, und bei Bedarf sogar das Kino-Programm stehen zur Auswahl. Ein Hotel ist ebenfalls schnell gefunden, oder der aktuelle Wetterbericht abgerufen. Und einiges mehr. Alles natürlich „lokal“, also für die unmittelbare Umgebung.

Da die Informationen somit immer recht aktuell sind, sind es in der Tat nur wenige Klicks bis zur nächsten Szene-Bar. Oder zum McDonalds. Oder zum Schuhladen... Deutschlandweit. Wem das nicht weit genug geht, für den gibt es Alternativen wie beispielsweise Qype, das übrigens auch in Deutschland funktioniert.

Shopping

Barcoo
Barcoo

Jetzt hat uns das Navi also in die Shopping-Meile geführt – und da stehen wir nun, und haben dieses tolle XYZ in den Händen. Taugt das was? Stimmt der Preis? Gibt es das vielleicht nebenan günstiger? „Ja, ja, nein“, wird der Verkäufer sagen, und einen vom Pferd erzählen. Denken wir jedenfalls. Und die Chance besteht ja, immerhin will er was verkaufen. Aber müssen wir ihm deshalb blind vertrauen? Gibt es Alternativen? Auch für Android? – „Nein, ja, ja …“

Der Klassiker schlechthin in diesem Bereich nennt sich Barcoo, ist gratis im Play Store sowie bei Aptoide erhältlich, und „scannt Dich glücklich“. Äh – scannt? Na klar: Drehen wir doch mal das XYZ in der Hand, da ist bestimmt irgendwo ein Barcode drauf. Den scannen wir mit Barcoo ein – und Barcoo zeigt uns sogleich Details zum Produkt. Aha: Online also für diesen Preis. Und was es taugt, das könnten die Nutzer-Bewertungen aussagen. Gibt es Shops in der Nähe, die XYZ zu einem günstigen Preis anbieten, werden auch die angezeigt – sogar auf der Karte.

Sein volles Potential spielt Barcoo aber bei Lebensmitteln aus: Inhaltsstoffe werden hier ebenso aufgeführt wie die „Lebensmittel-Ampel“, die unsere Politiker nach gründlichem Überdenken ja vielleicht 2057 einführen werden (oder auch nicht). Kurzum: Das wäre meine Empfehlung in diesem Bereich.

Dann gäbe es da natürlich noch weitere Schnäppchen-Jäger-Apps, wie das beliebte myTopDeals. Oder Gutschein-Apps. Dinger, die auf Sonder-Aktionen („Heute Friss-die-Hälfte zum doppelten Preis“, oder umgekehrt?) hinweisen. Achtung – jetzt kommt der übliche Spruch: Einfach einen Blick in die passende Übersicht werfen.

2014-09-18