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Android ohne Google 4: App-Alternativen

Google Apps
Google Apps; © Orde Saunders (CC-BY)
Quelle: Flickr

Es gibt sicher keinen Grund, sie alle auszutauschen – speziell dann nicht, wenn man ohnehin nicht vorhat, ein Custom ROM zu installieren. Schließlich sind sie da, und zumindest einige davon sind wirklich gut und haben keine “Issues” etwa bzgl. unserer Privatsphäre. Andere vorinstallierte Apps sind vielleicht auf Themen bezogen, die einen ohnehin nicht interessieren – da kann man sich die Suche nach “Ersatz” erst Recht sparen.

Andererseits kann es kaum schaden, sich über Alternativen zu informieren – zumal, wenn diese einen besseren Job machen. Für diejenigen, die den Weg bis zum Ende gehen wollen (und mit dem Gedanken der Installation eines Custom ROM spielen), dürfte dies besonders interessant sein. Am Ende könnte man da gleich ganz auf das “GApps Package” verzichten.

Bevor ich beginne muss ich jedoch zugeben, dass ich nie alle der vorinstallierten Google-Apps ausprobiert habe. So interessieren mich beispielsweise Google+, Facebook & Co. nicht die Bohne – und einen Gmail-Account habe ich auch nur angelegt, um Zugang zum “Android Market” (wie er damals noch hieß – heute “Google Play Store”) zu erhalten. Und auch nur dafür verwende ich ihn: Kaufbestätigungen und die eine oder andere von Google verschickte Nachricht sind die einzigen Mails, die hier auflaufen. Während ich also “persönliche Erfahrungen“ für einige der unten aufgeführten Apps mitbringe, gilt dies nicht zwangsläufig für alle – sodass ich evtl. gar nicht die “100%ig passenden” Austausch-Apps benennen konnte. Hier bitte ich gleich vorab um Nachsicht ;)

Dennoch hoffe ich, die Grundlagen abgedeckt zu haben. Wer einzelne Apps vermisst: Ich habe nicht alle Google-Apps aufgeführt – sondern nur diejenigen, die meines Wissens auf verschiedenen Geräten vorinstalliert daher kommen. Dennoch kann ich natürlich die eine oder andere App übersehen haben; dieser Artikel versteht sich daher keinesfalls als “vollständig”.

Android ohne Google:

Ein “älterer” Artikel, der aber definitiv hierher gehört:

Im Kontext zur Lektüre empfohlen: Datenschutzfreundliche Apps und Dienste – Android ohne Google?! Teil7 im Kuketz IT-Security Blog

Inhalt dieses Artikels

  1. Produktive Apps
    Mail, Browser, Calendar, Maps, Translate, Search, Google Drive, Google Docs, Newsstand / Currents, Car Home
  2. MultiMedia Apps
    Gallery / Photos, Camera, Youtube, Google Play Music, Google Play Movies & TV, Google Play Books
  3. Google Play Store und Services

Produktive Apps

Mail

K-9 Mail
K-9 Mail

Eine ganze Reihe von E-Mail Apps steht dafür zur Auswahl (beispielsweise in der App-Liste Email Apps hier bei IzzyOnDroid). Meine Empfehlung daraus ist K-9 Mail – welches nicht nur kostenlos zu haben, sondern überdies auch Open Source ist. Eine große Anzahl an Mail-Anbietern wird direkt unterstützt; sofern der eigene nicht abgedeckt ist, lässt er sich auch manuell konfigurieren.

Die meisten Anwender finden ihre Bedürfnisse bereits mit der App selbst abgedeckt. Sollte das einmal nicht der Fall sein, stehen auch zusätzliche Addons zur Verfügung, die ebenfalls in der genannten Liste aufgeführt sind – beispielsweise die K-9 Mail DashClock Extension, oder AGP für die Verschlüsselung von Nachrichten (zu finden in der Übersicht Verschlüsseln von Dateien und Verzeichnissen. Beide ebenfalls kostenlos, Open Source, und nicht an Google Play gebunden (alle drei Apps finden sich ebenfalls bei F-Droid und Aptoide).

Um es nicht bei einem einzigen Beispiel zu belassen: Aqua Mail gibt es gratis bei Google Play und Aptoide, sowie zusätzlich in einer Kaufversion bei Google Play, und auch Maildroid ist recht beliebt. Beide sind gut bewertet und mit guten Features sowie einer ansprechenden “Benutzer-Schnittstelle” ausgestattet. Wer viel mit Exchange zu tun hat, kann darüber hinaus auch einen Blick auf Nine werfen.

Browser

Hier ist auf dem meisten aktuellen Geräten der Chrome Browser vorinstalliert. Mit fast 30 MB Package-Size nicht gerade ein Leichtgewicht, dafür jedoch mit etlichen nützlichen Features gespickt – wie beispielsweise der Synchronisation von Lesezeichen und mehr mit dem Desktop-Browser (so dieser auf den gleichen Namen hört). Daher möchte ich für passende Alternativen drei Dinge ins Auge fassen: Browser mit vergleichbaren Features, aber auch ein wenig “leichtfüßigere”, sowie Kandidaten mit Fokus auf die Privatsphäre.

Privacy Browser
Privacy Browser

Beginnen wir mit einem “free and Open Source” Beispiel, welches sich im Umfang (Features und Dateigröße) messen kann, und überdies bereits vom Desktop aller wichtigen Betriebssysteme her bekannt ist: Firefox Browser. Gut bewertet, zahlreiche Features, auf allen drei unserer “Android Markets” verfügbar – und mit dem zusätzlichen Vorteil, auch ”Firefox OS apps” unter Android nutzen zu können: Da würde ich schon sagen, dass dies ein vollständiger Ersatz für Chrome sein kann. Und natürlich lässt sich Firefox auch unter Android mit Addons erweitern, wie wir es vom Desktop her kennen.

Ein weniger bekannter Kandidat ist Javelin Browser: Mit ca. 10 MB “mittelgroß”, bietet dieser einen “Privat-Modus” (was zuvor genannte Browser ebenfalls tun) – und kommt zusätzlich mit eingebautem Ad-Blocker sowie Proxy-Diensten (letztere setzen eine In-App Subscription voraus). Wer mehr auf Privatsphäre wert legt, hat auch noch den 7 MB großen Javelin Incognito Browser als zusätzliche Option. Beide frei verfügbar bei Google Play.

Als weiterer leichtgewichtiger Kandidat empfiehlt sich auch Lightning Web Browser bzw. sein Gegenstück Lightning Web Browser +: Gerade einmal 2 Megabyte bringt dieser auf die Waage. Schnell, respektiert die Privatsphäre, ist Open Source – und bringt in der Plus-Version auch gleich einen Werbeblocker mit.

Zum Abschluss noch zwei weniger schwergewichtige Kandidaten mit Schwerpunkt auf Privatsphäre: Privacy Browser (kostenlos) und Orweb: Private Web Browser (frei und Open Source) – beide bei F-Droid zu finden, und letzterer sogar verfügbar bei allen drei unserer Markets. Wem das als Auswahl noch nicht genügt, der findet weitere Alternativen in der entsprechenden App-Liste dieser Site.

Calendar

Sogar in Abwesenheit sämtlicher Google Apps hat Android bereits einen “Stock Calendar” an Bord. Da dieser jedoch nicht wirklich “umwerfend” ist, werfen wir dennoch einen Blick auf mögliche Alternativen:

Business Calendar
Business Calendar

Auf meinem “Haupt-Gerät” nutze ich seit einiger Zeit Business Calendar (siehe Screenshot rechts; genauer gesagt, in seiner Kauf-Version). Obwohl er sich natürlich mit dem vom Android-System bereitgestellten Kalender (und dessen Alarmen) versteht, kann er auch völlig unabhängig von beiden arbeiten. Die Nutzung ist in jedem Fall eingängig und bequem. Es lassen sich nicht nur die zu verwendenden Kalender festlegen (bzw. unerwünschte “ausblenden”) – die Ereignisse werden auch in der Farbe des entsprechenden Kalenders dargestellt, was die Zuordnung vereinfacht. Das Business-Calendar eigene Alarmsystem ist dem von Android haushoch überlegen: Wannimmer ein Termin-Alarm auftaucht, lässt sich dieser für einen gewählten Zeitraum “Schlummern legen”. Keine verpassten Alarme mehr! Während die Android-eigenen Alarme sich oft nur einmal kurz akustisch bemerkbar machen, wiederholt Business Calendar sie so oft, bis man sie explizit “tot macht” – oder das konfigurierte Zeitfenster abgelaufen ist. Die Kalender-Anzeige lässt sich frei skalieren (wie am “Slider” im Screenshot erkennbar; auch Pinch-to-Zoom lässt sich verwenden), eine Integration mit Business Tasks ist ebenfalls möglich. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht, dass die Kaufversion nur im Playstore verfügbar ist (die gratis-Version gibt es zusätzlich bei Aptoide). Schauen wir also nach weiteren Kandidaten.

Als Erstes kommt mir da aCalendar in den Sinn, den ich testweise auch auf einem meiner Tablets installiert habe. Eine Gratis-Version (ohne Werbung!) gibt es bei Play und Aptoide, sowie eine erweiterte Kaufversion bei Play – mit deren Erwerb man auch gleich noch eine gute Tat vollbringt: Man hilft, den bedrohten Bergtapir zu schützen. Tapir Apps ist ein Corporate Sponsor des World Land Trust – wir spenden 10% unserer Gewinne für die Erhaltung des Regenwalds. (zitiert und übersetzt aus der App-Beschreibung). Obwohl die App auf der Kalender-Engine von Android aufbaut, ist sie vollständig unabhängig von allen Google-Diensten. Wie der Entwickler auf meine Frage erklärte (schnelle Antwort, der Support scheint also bestens zu sein!), gibt es sogar eine erweiterte Integration mit CalDAV-Sync für Kalender (in einer zukünftigen Version ebenso für Tasks); Kalender allgemein lassen sich mit beliebigen CalDAV Apps (z. B. DavDroid) abgleichen. Damit passt aCalendar perfekt in unser ownCloud Szenario aus Teil 2 dieser Serie. Nebenbei: Tapir Apps sitzt in München, der Support kann also auch Deutsch ;)

Ebenfalls eine Erwähnung wert ist Cal Calendar Google/Exchange (gratis auf Google Play verfügbar, bietet Integration mit der Aufgaben-Verwaltung Any.do Task List & To-do List – scheint aber von Google-Diensten abhängig zu sein1). Weitere Alternativen finden sich in der Kalender Übersicht dieser Website.

Maps

OsmAnd Navigation
OsmAnd Navigation

Da OpenStreetMap hier sicher die bekannteste Open Source Alternative bzgl. des Kartenmaterials darstellt, steht auch der offensichtliche erste Kandidat fest: OsmAnd Maps & Navigation. Hinweise auf die Lizenz dieser App konnte ich nicht ausfindig machen. Bei Google Play ist sowohl eine kostenlose als auch eine Bezahl-Version der App verfügbar – unglücklicherweise jedoch keine in den offiziellen Repositories von F-Droid oder Aptoide. Was ich ebenfalls nicht zu sagen weiß ist, inwiefern Abhängigkeiten zu Google-Diensten bestehen – beispielsweise zur Erlangung der aktuellen Position (was allerdings ebenso für die anderen Kandidaten gilt). Dennoch liest sich die Feature-Liste recht eindrucksvoll: Online und offline verwendbar (Kartenmaterial kann “pre-cached” werden), Turn-by-Turn Sprachführung, automatische Neuberechnung der Route (falls “Rotkäppchen vom Wege abkommt”), Suche, POIs, und mehr – für Autofahrer ebenso wie für Fußgänger und Radler. Die Kartenabdeckung ist ebenfalls umfangreich – und man kann sogar direkt aus der App zu selbiger beitragen.

Dann gäbe es da MapQuest: Maps, GPS & Traffic gratis bei Google Play und Aptoide. Die App verspricht u. a. “stressfreie Navigation […] Sprach-Navigation, Umleitung um Unfallstellen, und sogar Hilfe beim Finden einer günstigen Tankstelle”. Lesezeichen, Layers, POIs, erweiterte Suche, und einiges mehr weist die App-Beschreibung aus.

Auch Polaris Navigation GPS findet sich gratis bei Google Play und Aptoide. Diese App konzentriert sich jedoch nicht allein auf Straßen: Wie wäre es, könnte man in jeder Wildnis, Stadt, oder Wasserstraße nur mit dem Smartphone und freier Sicht auf den Himmel navigieren? Wie wäre es, Navigations-Ziele ohne Bedarf einer Internet-Verbindung zu erstellen, und sie einfach nur mit einem Pfeil oder einer Offline-Karte zu finden?2 Der Name suggeriert bereits eine vollständige Navigations-Lösung, die Werbung weist auf die Eignung für Outdoor-Aktivitäten mehr als deutlich hin. Tracks und Wegpunkte lassen sich aufzeichnen, Kartenmaterial aus verschiedenen Quellen (z. B. Google Maps, OpenStreetMap, MapQuest) wählen, und Turn-by-Turn Sprachnavigation ist ebenfalls möglich. Ein großartiges GPS-Navi für Hiking, Boating, Fishing, Hunting, Geocaching, Camping, Sailing, Mountain Biking – oder welcher Outdoor-Aktivität man auch immer nachgehen möchte! – so die App-Beschreibung.

Mein letztes Beispiel in dieser Kategorie: Locus Map gibt es als kostenlose Version bei Google Play und Aptoide, eine Kaufversion ist bei Google Play ebenfalls verfügbar – und bei mir im Einsatz. Der Entwickler respektiert die Privatsphäre in besonderer Weise: Will man etwa zu einem Kontakt aus dem eigenen Adressbuch navigieren, muss man die Anschrift entweder händisch eingeben – oder das Locus addon Contacts für den Zugriff auf die Kontaktliste explizit zusätzlich installieren. Unglücklicherweise ist die Kaufversion an die Google-Dienste gebunden (Lizenzprüfung), weswegen ich nicht sicher bin, ob es auch ganz ohne diese funktionieren würde. Die App bietet Online- und Offline-Karten aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Quellen, einschließlich Vektor-Karten, und ermöglicht sogar die “Erstellung” von eigenem Kartenmaterial. Neben Tracks und POIs lassen sich auch komplette KMZ3-Dateien einschließlich eingebundener Medien (etwa Grafik-Dateien) für den On- und Offline-Betrieb einlesen, was ich bereits desöfteren zur Erstellung meiner eigenen “Reiseführer” genutzt habe – und damit POIs mit Bildern und Zusatz-Informationen (etwa Öffnungszeiten und Hinweisen) zur Verfügung hatte. Analog zu Polaris, zielt auch Locus auf urbane und offroad Nutzung. Der Anwender kann relativ frei auswählen, welche Kartenbereiche er in welcher Auflösung herunterladen möchte, um Speicherplatz und Abdeckung auszubalanzieren. Man kann nach Adressen, Koordinaten, und POIs suchen – einschließlich in Google Places und Wikipedia. Die App eignet sich darüber hinaus auch prima für Geocaching und die Aufzeichnung von Tracks, bietet aber ebenso Sprach-Navigation. Umfangreich anpassbar, Export/Import Funtktionalität, und von einer großen Zahl an Addons (wie beispielsweise das Locus addon AR für Augmented Reality, welches wunderbar mit den erwähnten selbstgebauten “Reiseführern” zusammenarbeitet), und viel mehr… Man vergebe mir, dass ich mit der Auflistung an dieser Stelle abbreche.

Wem das noch nicht reicht: Auf dieser Website gibt es ja auch noch die Übersicht Navigation.

Translate

ColorDict
ColorDict

Hier handelt es sich bei den meisten Apps leider nur um alternative Frontends für die Google Translate API (und weitere Google APIs, speziell wenn es um Spracheingabe geht), was nicht wirklich viel Auswahl übriglässt. Ein “echter Ersatz” war mir bislang nicht untergekommen – bis ich bei der Recherche für diesen Artikel über Translator + Dictionary gestolpert bin. Deren Entwickler zufolge entstand sie explizit als Replacement, weil er mit der Qualität der Übersetzungen von Google Translate unzufrieden war. Daher sollte diese App definitiv einen Blick wert sein.

Ich nutze auf meinen Android-Geräten relativ selten Übersetzer-Dienste. Hin und wieder kommt es jedoch vor, wenn ich beispielsweise E-Books lese. Da muss ich ggf. einen Begriff nachschlagen, den ich nicht verstehe (oder glaube, falsch verstanden zu haben) – oder ich benötige ein Synonym bei der Korrekturlesung eines meiner Bücher. Welche Reader-App ich dafür benutze, kommt später zur Sprache – aber sie arbeitet flüssig mit einem Wörterbuch zusammen, das ich an dieser Stelle empfehlen möchte: ColorDict Dictionary Wikipedia blendet sich als Overlay ein, wenn ich ein Wort markiert und den entsprechenden Button gedrückt habe. Es kann aber ebenso als “Stand-alone-App” verwendet werden. Direkt aus der App lassen sich Wörterbücher für die Offline-Nutzung herunterladen, Online-Dienste (wie etwa Wikipedia) können ebenfalls genutzt werden.

Eine weitere App, die ich in diesem Zusammenhang erwähnen möchte, ist Dictionary Linguee. Während ich die App selbst noch nie benutzt habe, bin ich ein großer Fan des zugehörigen Web-Dienstes – den ich über die Such-Box in Firefox auf meinem Computer regelmäßig verwende. Was diesen Service so speziell macht? Man erhält hier nicht nur einfach übersetzte Wort-Vorschläge, sondern den Kontext dazu: Mehrere Abschnitte mit der Verwendung des gesuchten Wortes in der Originalsprache – und in einer zweiten Spalte die Übersetzungen dazu, jeweils aus mehrsprachigen Texten (wie diesem Blog) entnommen. Das macht es wesentlich einfacher (und treffsicherer), das richtige Wort aus einer Reihe von Möglichkeiten auszuwählen.

Für weitere Kandidaten möchte ich wieder auf die passende Übersicht hier verweisen: Nachschlagen und Übersetzen.

Dies ist eine der Apps, die ich nie wirklich genutzt habe – und daher auch nicht in ihrem ganzen Umfang einschätzen kann. Ein wichtiges Detail, welches man hier im Hinterkopf behalten muss: Je mehr sie finden soll, desto mehr Berechtigungen benötigt sie auch (etwa für den Zugriff auf Kontakte, Kalender, Anruflisten, etc. – plus Internet!). Was natürlich Auswirkungen auf die Privatsphäre der Daten haben kann. Dennoch werde ich hier einige potentielle Kandidaten vorstellen. Die Entscheidung, ob und welche man einsetzen möchte, liegt schließlich bei jedem selbst. Es könnte natürlich auch eine ganz andere App aus der Übersicht Suche sein – oder doch das, was vorinstalliert mitgeliefert wird.

Quick Search
Quick Search

Quick Search gibt es gratis bei Google Play. Die App behauptet von sich selbst, die beste Such-App auf dem Markt zu sein – und deckt die Suche in Kontakten, Lesezeichen, Browser-Verlauf, Nachrichten, installierten Apps, und der Musiksammlung ab. Natürlich sucht sie auch im Internet. Und wie bei Google Search, lassen sich weitere Apps in die Suche einbeziehen – etwa IMDB, Yelp, oder Memos. Eine Suche lässt sich sogar über das Clipboard starten: Der App-Beschreibung nach erscheint ein Popup am unteren Bildschirmrand, sobald man einen Text markiert hat; da braucht man dann nur noch draufzutippen.

Dann hätten wir da vtap Quick Search – wiederum kostenlos über den Playstore zu beziehen. Diese App erhebt den Anspruch, die einzige personalisierte Universelle Such-App, die auf dem Smartphone und im Netzwerk sucht zu sein. In der Tat geht sie stellenweise über Quick Search hinaus: “Search as you type” füllt die Ergebnisliste bereits, während man noch am Tippen ist; so kann man sich teilweise unnützes Weitertippen gleich sparen. Wie bereits bei Quick Search sind hier die Kontakte, Apps, Medien, Suchverlauf, und das Internet abgedeckt – wobei letzteres auch Karten, POIs, Wikipedia, und Wiktionary einschließt. Was ich nicht herausfinden konnte war, ob es auch weitere installierte Apps (IMDB, Yelp, und Co) mit einbindet – hier könnte die App also hinter Quick Search zurückstehen. Und die Ergebnisse sehen m. E. ein wenig Google-Now-ish aus ;)

Quixey: App & Device Search nennt sich selbst die Suchleiste für Apps. Gratis bei Google Play erhältlich, lässt sich diese App zum Starten anderer Apps verwenden – oder auch zum Finden neuer Apps durch Beschreiben, was man tun möchte. Sie hilft bei der Suche in den Kontakten, Kalendern, in Texten, “und mehr” – was genau sich hinter dem “mehr” verbergen mag, verraten allerdings weder App-Beschreibung noch die zugehörige Website. Wer neugierig genug ist, findet es sicher selbst heraus ;)

Die letzte “All-in-One” Such-App, die ich in dieser Rubrik vorstelle, ist Conjure - Search & Launch – ausschließlich in einer Kaufversion bei Google Play erhältlich (und überdies mit der Lizenzprüfung an diese gebunden). Was bringt mich dazu, sie in diese Liste aufzunehmen? Sicherlich die beeindruckende Feature-Liste: Apps finden und starten, Kontakte nach Namen oder Telefonnummer suchen (sowie direkt Anrufen oder “zutexten”), Websuche, und Suche im Kalender sind Dinge, die wir bereits gesehen haben. Conjure erlaubt zusätzlich, die Suche in einer “natürlichen Sprache” durchzuführen – und gibt noch eine Reihe weiterer Optionen dazu, wie etwa das Anpassen der Lautstärke, das Umschalten von WLAN, Bluetooth, etc., Text-to-Speech, und sogar Tasker Integration.

Abschließen möchte ich mit einer App, die sich so ganz und gar nicht um die “lokale Suche” kümmert. Ich möchte sie dennoch hier aufführen, da sie verspricht, sich in besonderer Weise um unsere Privatsphäre zu kümmern: Disconnect Search (kostenlos im Playstore erhältlich) bietet private Websuche mit Google, Bing, Yahoo, blekko, oder DuckDuckGo, indem sie IP-Adresse, Browser-Cookies, und weitere persönliche Daten verschleiert. Klingt zumindest interessant.

Google Drive

Um Cloud-Storage haben wir uns ja bereits im zweiten Teil dieser Serie gekümmert, daher sei für Details auf diesen verwiesen. Gibt es eventuell noch weitere Alternativen? Dropbox? Nicht wirklich – zumindest nicht, wenn es um “privatere” Daten geht. Von Box habe ich hier und da gehört, kann aber nicht wirklich etwas dazu sagen. Nicht schwer zu erraten: Ich benutze sie kaum, “die Cloud” (auch bekannt als: Computer anderer Leute), daher kann ich kaum Tools dafür empfehlen ;) Wuala wurde desöfteren positiv im Zusammenhang mit Privatsphäre genannt, doch in letzter Zeit war kaum darüber zu lesen – was man natürlich als “gutes Zeichen” werten kann (kein Skandal, nix passiert).

Für “privatere Synchronisation” lohnt sicher ein Blick auf BitTorrent und Seafile. Beide gibt es gratis, letzteres ist sogar Open Source. Und natürlich gibt es hier bei IzzyOnDroid eine Liste mit weiteren möglichen Kandidaten: Synchronisation von Dateien und Verzeichnissen.

Google Docs

Polaris Office
Polaris Office

Hier mag bei der Suche auch eine Rolle spielen, was genau man benötigt: Ein Office-Paket im Allgemeinen – oder sollen die zu bearbeitenden Dateien dabei auf dem “Computer anderer Leute” liegen? Unsere ownCloud Installation kann ja auch bereits einen kleinen Teil davon abdecken, zumindest wenn es um Textdateien geht. Die Übersicht Office-Pakete und Text-Editoren benennt Kandidaten für beide Varianten:

Für die “Arbeit in der Cloud” wäre da beispielsweise Zoho Docs, welches seine eigene Cloud (die “Zoho Cloud”) als Datenspeicher nutzt, und sowohl Texte als auch Tabellen unterstützt – offensichtlich wiederum in einem eigenen Format, wobei zumindest ein Export in MS-Formate möglich ist. Die App kann u. a. auch Präsentationen sowie PDFs anzeigen. Die komplette Ladung an MS Office Formaten in Verbindung mit Cloud Storage gibt es hingegen bei Kingsoft Office für lau: Die bevorzugte Wolke lässt sich dabei aus Google Drive, Dropbox, Box, OneDrive und WebDAV wählen – wobei das Letztere es wiederum möglich macht, sogar unsere ownCloud zu verwenden. Vergleichbar wäre auch Polaris Office.

Benötigt man auch Unterstützung für OpenDocument Formate, wird es eng. Paradoxerweise sind ausgerechnet die Apps für das offene Format die teuersten. Sehr gut sein sollen die Produkte von SoftMaker: TextMaker, PlanMaker, sowie Presentations gibt es für 4 bzw. 5 Euronen das Stück. Gut bewertet, handelt es sich hier um ausgereifte Office Apps mit Rechtschreibprüfung, PDF Unterstützung, und einer ganzen Reihe weiterer Features. Unterstützte Clouds sind u. a. Dropbox, Google Drive, Evernote, und OneDrive.

Newsstand / Currents

Sie mögen ja ganz nett sein, um interessante Sachen zu finden, an die man noch nicht so gedacht hat – aber ich bin kein großer Freund vordefinierter ”Blasen”, und bau mir lieber meine eigene. Daher bevorzuge ich RSS Reader, bei denen ich auch meine eigenen Quellen einbringen kann. Natürlich bin ich bei denen auch für Feed-Empfehlungen offen, sofern sie sich mit meinen Interessen decken :)

ownCloud News Reader
ownCloud News Reader

Auf den vorangegangenen Artikeln dieser Serie aufbauend, und mit unserer ownCloud im Hinterkopf, ist der erste zu benennende Kandidat natürlich definitiv der ownCloud News Reader: Kostenlos und Open Source, ist die App sowohl bei Google Play als auch F-Droid verfügbar – wobei Letzteres perfekt zu unserem “Befreiungsschlag von Google” passt. Wie es der Name bereits erwarten lässt, spielt sie mit der ownCloud News app zusammen. Die Feature-List umfasst Unterstützung für Youtube Playlisten, Podcasts, sowie Offline-Lesen (einschließlich des Cachens von Bildern). Einen Hinweis auf einen “Read it later” Dienst konnte ich zwar nicht finden – das mag aber auch durch die ownCloud Integration gar nicht nötig sein, da man dort die favorisierten “starred” Artikel ohnehin leicht auffinden können sollte. Die App bietet ein helles und ein dunkles Theme zur Auswahl, auch ein Widget ist mit dabei. Wer sie mit seiner eigenen ownCloud Installation einsetzt, sollte gemäß einiger Tipps die Cron-Tasks von ihrem Ajax-Default auf “echte” umstellen, damit die Feeds auch immer automatisch aktuell gehalten werden.

Taptu ist ein relativ populärer RSS Reader, der kostenlos bei Google Play und Aptoide bezogen werden kann. Er erlaubt das Speichern von Artikeln via Instapaper, Pocket oder Taptu’s eigener Lesezeichen. Streams können geräte- und plattformübergreifend synchronisiert werden, auch mit dem Browser via taptu.com. Es gibt sogar ein Feature namens “Taptu Magic”: Hier lernt die App, was der Nutzer mag – und passt die Streams automatisch entsprechend an (wenn einem so etwas gefällt). Taptu kommt mit einer ganzen Reihe Widgets (einschließlich scrollbarer), bietet etliche “empfohlene Streams” zu verschiedenen Themen, neue Feeds lassen sich auch über eine Suchfunktion hinzufügen. Das Teilen in verschiedenen sozialen Netzwerken ist ebenfalls integriert.

Dann gibt es da auch noch Feedly, gratis bei Google Play und Aptoide – maßgeschneidert für 4" Smartphones, sowie 7" und 10" Tablets. Pocket, Instapaper und Evernote sind integriert – und wie bei Taptu, ebenfalls das Teilen über diverse soziale Netze. Eigene RSS Feeds lassen sich natürlich nutzen, neue über “beliebte Themen” direkt in der App aufspüren. Der App-Beschreibung nach scheint es, als könne Feedly sogar Websites integrieren, die über keinen RSS Feed verfügen: the content of your rss feeds, news sites and blogs are transformed into pocket-sized cards which load very fast and are easy to browse.

Car Home

Car Home Ultra
Car Home Ultra

“Isch abe gar kein Auto”, daher habe ich auch so gut wie gar nicht mit Car Launchern experimentiert (dafür hätte ich gern einen guten “Night Stand” – ein Bett habe ich nämlich  :D ). Natürlich habe ich trotzdem einige vielversprechende Kandidaten auftreiben können, die sich als Ersatz für Googles Car Home eignen sollten. Da letzteres bereits seit einigen Jahren kein Update mehr gesehen hat (laut App Info erfolgte die letzte Aktualisierung im Februar 2011), sollte es nicht zu schwer fallen, etwas “frischeres” zu finden. Schauen wir also einmal:

Obwohl bei Google Play nicht so “wahnsinnig gut” bewertet, habe ich von Car Dashboard bislang nur Gutes gehört (und gelesen). Verfügbar bei Google Play in einer kostenlosen sowie einer Kaufversion, bietet es u. a. ein Speedometer (wie schnell bin ich?) und Radarwarner. Die Kaufversion verrät überdies, in welcher Straße man sich gerade befindet. Der Entwickler ist ein aktives Mitglied (oops, Moderator) in der Android-Community bei Stack Exchange.

Als Alternative bietet sich Car Home Ultra an. Die kostenlose Version gibt es bei Google Play und Aptoide, eine Kaufversion ist ebenfalls verfügbar. Bei dieser App kann das Speedometer sogar sprechen, wenn man es antippt. Aktuelle Wetter- und Standort-Infos bieten ebenfalls diese Funktionalität, sodass man sich voll und ganz auf die Straße konzentrieren kann. Weitere Features beinhalten Medien-Kontrolle, SMS Auto-Responder, Platz für bis zu 30 Shortcuts, Standort-Alarme, und mehr.

Zu guter Letzt unser FOSS4 Kandidat: PurpleDock, gratis bei Google Play und F-Droid zu haben. “Nomen est omen”, sagt der Lateiner – und ja, es ist “purple”. Mag optisch nicht jeden ansprechen, aber das muss der Einzelne selbst entscheiden ;)

Multimedia Apps

Insbesondere Anwender mit Android 4.4 (Kitkat), bei dem Google die Photos App in Google+ integriert hat (und speziell, wenn sie G+ überhaupt nicht nutzen wollen), dürften an einer alternativen Galerie-App interessiert sein. Doch selbst wenn nicht: Es kann ja nicht schaden, einmal einen Blick über den Teller-Rand zu wagen – da mag es vielleicht etwas geben, was zumindest als Ergänzung dann und wann willkommen sein könnte.

QuickPic
QuickPic

Die wohl populärste App in diesem Bereich ist QuickPic, gratis bei Google Play und Aptoide verfügbar. Getreu ihrem Namen handelt es sich hier um einen schnellen Bild-Betrachter, der sogar über einfache Bearbeitungs-Funktionen (Rotieren, Verkleinern, Ausschneiden) verfügt. Auf lokale Dateien lässt sich ebenso zugreifen wie auf Webservices (Picasa, Google Drive, Dropbox, Flickr, OneDrive, und weitere). Fotos lassen sich nach Zeit und Ort gruppieren, animierte GIFs und sogar Videos abspielen, Ordner sortieren, umbenennen, erstellen sowie Bilder kopieren/verschieben (mit Ausnahme von Geräten, die ein unmodifiziertes Android 4.4 “Kitkat” verwenden, bei dem der Schreibzugriff auf die SD-Karte eingeschränkt wurde). Überdies ist es möglich, private Fotos zu “verstecken” bzw. mit einem Passwort zu schützen, oder einzelne Ordner auszuschließen. Im Prinzip also alles, was man von einer vernünftigen Galerie-App erwartet.

Ein weiterer interessanter Kandidat ist JustPictures!, ebenfalls kostenlos bei Google Play und Aptoide erhältlich. Wie QuickPic unterstützt diese App lokale Dateien ebenso wie verschiedene Web-Dienste (z. B. Picasa, Flickr, Smugmug, Tumblr und Deviant Art), und bietet sogar (Batch-) Uploads zu Picasa, Facebook, Flickr, Smugmug, Photobucket sowie Imgur an. Lokale Fotos lassen sich verschieben, Löschen, und rotieren, ihre Tags bearbeiten, Exif-Information anzeigen (sofern vorhanden). Verfügen die Fotos über GeoTags, lassen sie sich auch auf einer Mini-Map oder großen Karte anzeigen, und mehr.

F-Stop Media Gallery verspricht Lightning fast browsing experience. Verfügbar bei Google Play in einer kostenlosen sowie einer Kaufversion, bietet die App (verschachtelte) Ordner, geschützte Ordner, Tags, Bewertungen, die Anzeige von Metadaten, und weitere Funktionen. Mit ihren “Smart Folders” lassen sich Albums automatisch anhand von Tags, Datum, Bewertung, Bildgrößen, und weiteren Kriterien erstellen. Dank der Unterstützung von Themes, lässt sich das Aussehen an den eigenen Geschmack anpassen. Ordner lassen sich ausschließen (um beispielsweise “Album-Art” aus den Galerien herauszuhalten), sowie Medien mittels Passwort-Schutz vor anderen Apps verbergen. Wer sein Display gern zappeln sieht, nutzt die Dia-Shows oder spielt Videos ab.

Als letzten Kandidaten möchte ich EagleEye erwähnen. Gratis (und ohne Werbung!) von Google Play installierbar, gruppiert es Fotos automatisch nach Zeitfenstern, Ortsangaben, und Verzeichnissen. Wie auch PhotoMap (eine ähnliche App des gleichen Entwicklers, welche ausschließlich Fotos mit GeoTags anzeigt), verfügt die App über eine ansprechende Karten-Ansicht für Fotos mit GeoTags, anhand derer (in Kombination mit den Zeitstempeln der Bilder) sich eine Reise virtuell nacherleben lässt. “Globale Reisende” können gar zu einem “3D Globe” greifen. Natürlich gibt es auch hier wieder eine Diashow. Darüber hinaus lassen sich Fotos mit Tags versehen, GeoTags hinzufügen/bearbeiten/entfernen (sogar via Drag-and-Drop) und in den Exif-Informationen der Bilddatei speichern. Das nur als Auszug der Möglichkeiten.

Wem diese Auswahl zu klein ist, der sei auf die Übersicht Bildbetrachter und Fotogalerien hier bei IzzyOnDroid verwiesen.

Camera

Selbst wenn gar keine Google Apps auf dem Gerät installiert sind, bringt Android eine Kamera-App mit. Was mich nicht davon abhält, einen Blick auf Alternativen zu werfen. Es gibt schließlich eine riesige Menge an Kamera-Apps, die man sich anschauen kann. Ich kann keinesfalls alle hier vorstellen – und beschränke mich daher auf eine kleine Auswahl.

A Better Camera
A Better Camera

Almalence ist ein bekannter Name für all die Android-Anwender, die sich bereits mit verschiedenen Kamera-Apps beschäftigt haben – etwa auf der Suche nach einer guten HDR-, Panorama-, oder Nachtsicht-Kamera. A Better Camera (Gratis- und Kaufversion bei Google Play) integriert alle drei in einer App (separat verfügbar sind sie ebenfalls). Ich war sehr beeindruckt von den damit automatisch erstellten HDR-Fotos, und habe daher die Kaufversion ergattert. Panoramas sollten sich als 360°-Ansicht erstellen lassen (habe ich nicht getestet – bin bereits an einfachen Panoramas gescheitert, da ich verpasst hatte, dass man den Androiden dafür hochkant halten muss), mit einer Auflösung von bis zu 100 MPx. Es gibt Gruppen-Portrait und Sequenz-Modi, “unerwünschte Objekte” lassen sich mit wenigen Tapps aus Bildern entfernen, und sogar Pre-Shot-Fotos sind möglich (Wasdasdenn? Tatsächlich “schießt” die App Fotos, bevor man den Auslöser drückt, wie der Cowboy namens Nobody5, wenn man das wünscht). Burst- und Expo-Bracketing sind verfügbar, ebenso Timer, ISO-Settings, sowie die Anpassung des Weißabgleichs – sogar Videoaufnahmen und Zeitraffer sind mit an Bord.

Ein weiterer meiner Favoriten ist ProCapture, verfügbar in einer kostenlosen Fassung (bei Play und Aptoide) sowie einer Kaufversion (Play). Die Features umfassen hier einen Panorama- (Kombination von bis zu 12 Aufnahmen) und “Weitwinkel” (Verknüpfung von 3 Aufnahmen) Modus, einen “Rauschunterdrückungs-Modus” (hier werden zwei Fotos “übereinander gelegt”, was das Bildrauschen um bis zu 30% verringern soll), und die Lautstärke-Knöpfe lassen sich für Zoom oder Fokus-und-Auslöser konfigurieren. Verschiedene Overlays (Fibonacci und Grid) helfen bei der optimalen Positionierung des Motivs, ein optionales On-Screen-Histogram bei der Belichtungswahl. Die App lässt sich recht intuitiv nutzen, und ist in der Gratis-Variante lediglich auf ca. 3 MPx Auflösung beschränkt – sodass sich die Funktionalität prima vor dem Kauf testen lässt. Als etwas kritisch wäre evtl. zu betrachten, dass die Entwickler sich scheinbar alle paar Jahre für einen Relaunch unter neuem Namen entscheiden (und man somit die App neu erwerben müsste): Die “Erstfassung” hörte auf den Namen Camera Advanced, und verschwand bereits vor ein paar Jahren wieder aus den Märkten; aktuell wurde kurzzeitig als Nachfolger ProCapture 2 camera bereitgestellt – was einige Nutzer das gleiche Spiel erneut erwarten liess (allerdings verschwand diese App kurz darauf wieder). Auf der anderen Seite: Stellt man Preis und Programmier-Aufwand gegenüber, kann man es den Entwicklern nicht unbedingt verdenken. Schließlich funktioniert die gekaufte Fassung ja nach wie vor – nur um eine entsprechende Sicherung sollte man sich selbst kümmern, falls man sie einmal neu installieren möchte.

Zum Abschluss wieder unser FOSS-Kandidat: OpenCamera kommt mit Gesichtserkennung, Szene-Modi, Farbeffekten, Anpassung des Weißabgleichs, ISO und Exposure Kompensation. Videoaufnahmen sind möglich (sogar Frame- und Bitrate lassen sich anpassen). Auflösungen verspricht die App bis zu 4K (UHD) zu unterstützen. Timer und Burst-Modus sind verfügbar, der Auslöser lässt sich “ruhig stellen” (im Sinne von “geräuschlos”), und die Lautstärke-Tasten als Auslöser bzw. für Zoom oder Belichtungsausgleich konfigurieren. Ein Grid-Overlay (z. B. “Rule of Thirds”) steht zur Verfügung, und die GeoTags für Fotos können sogar mit der Kompass-Ausrichtung versehen werden.

Youtube

Viral Popup
Viral Popup

Damit kommen wir an Googles eigene Konserven: Lässt sich überhaupt etwas “drehen”, wenn der ganze Dienst von Google betrieben wird? Gibt es in solchen Fällen wirklich Alternativen? Naja, zumindest gibt es bei IzzyOnDroid eine Liste dafür: Youtube & Co., aus der ich zwei Kandidaten herausgreifen möchte:

GPlayer ist ein “schwebender Video-Spieler” (floating video player) mit Youtube-Support. Er kann auch mit anderen Quellen und Formaten umgehen, und Videos sogar synchron auf mehreren Geräten abspielen – Mal eine andere Art, gemeinsam mit Freunden ein Filmchen zu schauen ;) Verschiedene Untertitel- und Audio-Formate werden ebenfalls unterstützt. Eine kostenlose Version der App kann bei Google Play und Aptoide bezogen werden; die Lizenz für die “Professional edition” gibt es per In-App-Kauf via Googles Billing-System.

Recht ähnlich gelagert ist Viral Popup (Youtube Player): Die App unterstützt ChromeCast, erlaubt das Verbinden von YouTube-Konten (für den Zugriff auf “Watch Later”, “My Uploads”, Playlisten, etc.), und spielt Auflösungen von bis zu 720p ab. Natürlich lassen sich auch lokal gespeicherte Filmchen wiedergeben – sogar in mehreren “Popup-Playern” gleichzeitig. Oder man “minimiert” den Player in die Benachrichtigungsleiste, um Videos im Hintergrund weiterlaufen zu lassen.

Will da jemand den gesamten Youtube-Dienst ersetzen? Kann ich mir zwar schwer vorstellen – aber bitteschön: Da gäbe es auch noch Vimeo

Google Play Music

Zu guter Letzt die Apps, welche ich persönlich nie nutzen würde (und daher als “must be replaced” betrachte): Google Play Music/Movies/Books. Nicht unbedingt wegen der Qualität der Apps (obwohl auch das ein Grund sein könnte – ich habe sie mir jedoch in letzter Zeit nicht mehr angeschaut), sondern vielmehr wegen des Konzepts der jeweiligen Dienste: Google Play Music ist eine Diktatur. Für mich fühlt sich selbiges an, als würde ich im Laden ein Buch, einen Film, oder Musik kaufen – und mir von Verkäufer vorschreiben lassen, wie ich meinen Erwerb nutze; als würde er nach wie vor in dessen Besitz sein. Denn genau darauf läuft das DRM hinaus: Während es offiziell eine Abkürzung für Digitales Rechte-Management darstellen soll, ist es in der Praxis eher ein Digital Restrictions Management (digitale Einschränkungs-Verwaltung): Der Nutzer hat nur sehr beschränkte Möglichkeiten, auf seinen Erwerb zuzugreifen. Manchmal ist es sogar noch schlimmer: Etwa wenn man bei Google Play Musik seine eigenen, qualitativ hochwertigen Titel verwenden möchte – nur um selbige plötzlich durch minderwertige und beschnittene Pendants ersetzt zu finden.6 Daher: Danke, nein, Google (sowie Amazon und alle anderen) – derartigen Mist könnt Ihr behalten. Ich bezahle gern für gute Inhalte – möchte dann meinen Erwerb aber auch frei nutzen können.

Zum Glück gibt es gute alternativen zu Google Play Music, sogar “Best-of-Selections, und ebenso deutschsprachige Artikel zu Alternativen. Natürlich ebenfalls einige App-Übersichten zum Thema hier bei IzzyOnDroid; speziell Jukeboxen und mehr dürfte in diesem Zusammenhang interessant sein. Und selbstverständlich werde ich im Folgenden eine kleine Auswahl daraus vorstellen.

MixZing
MixZing

MixZing erhebt den Anspruch, der fortschrittlichste verfügbare Medien-Player zu sein. In einer freien Version bei Google Play und Aptoide, sowie einer Kaufversion bei Google Play verfügbar, kann die App in der Tat eine eindrucksvolle Feature-Liste vorweisen, die sich durchaus mit Play Music messen lässt (vielleicht mit der Ausnahme bzgl. “Musik-Einkäufen”): Internet-Radio mit tausenden Stationen, die sich nach Genre durchforsten oder von der App nach “erkanntem Musik-Geschmack” empfehlen lassen. Identifikation von Musikstücken – nicht in der Art von Shazam oder Soundhound, sondern anhand der Dateien, um fehlende oder unvollständige Informationen in den ID3-Tags zu korrigieren/ergänzen sowie “Album-Art” hinzuzufügen. “Mood-Player” (Musik nach Stimmung auswählen), grafischer Equalizer, Playlisten, Ordner-, Genre- und Video-Browser, und ein “Sleep-Timer” sind ebenfalls dabei. Das ist noch lange nicht alles – da wären auch noch ein Widget für den Sperrbildschirm (mit dem man den Player bei gesperrtem Gerät kontrollieren kann), ein Editor für Tags, Batch-Bearbeitung für Playlisten, Lyrics, Künstler-Biografien und -Fotos, Streamen von Musik, und einiges mehr.

Ein vergleichbarer Funktionsumfang findet sich auch bei N7player, der ebenfalls gratis bei Google Play und Aptoide sowie in einer Kaufversion bei Google Play erhältlich ist. Mit Android 4.1 und höher bietet die App einen grafischen 10-Band Equalizer (5-Band ab Android 2.3). Sie unterstützt Bass-Boost, Treble-Boost, Normalisierung der Lautstärke, und sogar Sound-Virtualisierung (SRS/Dolby Surround), kann bei Bedarf einen Downmix zu Mono vornehmen (etwa, wenn man sich den Kopfhörer mit einem Freund teilt). “Gapeless Playback”7 erweist sich besonders praktisch bei Alben etwa von Enigma. Lyrics und Playlisten werden ebenso unterstützt wie das Abspielen nach Verzeichnissen, Sleep-Timer, und weiteres. N7player verwaltet seine eigene Medien-Bibliothek, und erlaubt das Abspielen nach Alben, Interpreten, Genres, Verzeichnissen, und Playlisten. Auch den Tag-Editor darf ich nicht vergessen zu erwähnen, sowie das manuelle/automatische Herunterladen von Album-Art, oder die Unterstützung von kabelgebundenen und kabellosen Headsets mit konfigurierbaren Buttons. Oder das Lockscreen-Widget.

Langer Satz mit vielen Superlativen, aber ohne Satzzeichen gefällig? musiXmatch is the #1 Music Lyrics Player on Google Play Store and iTunes with +25 million users and the largest and most exhaustive official catalog of sync lyrics for karaoke & singing passionates – uff. OK, auch hierauf ein kurzer Blick: MusiXMatch Music Player Lyrics gibt es für Umme bei Google Play und Aptoide – was also kann man hier verlieren, außer etwas Zeit? Die obligatorischen Features unserer vorigen Kandidaten: Sleep-Timer, Sperrbildschirm (natürlich mit Lyrics), Cover-Art, etc. Dazu gibt’s ein FloatingLyrics™ Menu, MusicID für unbegrenzte Musik-Erkennung von TV und Radio, Unterstützung für Android Wear, and mehr.

Google Play Movies & TV

Hat exakt die gleichen Probleme bzgl. DRM, die ich bereits oben bei Play Music erwähnt habe (mein Geschimpfe kann ich hier also überspringen ;) Hinzu kommt erschwerend, dass nicht alle Features überall gleich zur Verfügung stehen – wofür aber ebenfalls wieder der gleiche Grund gelten dürfte wie oben: DRM…

MX Player
MX Player

Was ließe sich also hier als Alternative benennen? GPlayer habe ich bereits im Zusammenhang mit Youtube erwähnt. Schauen wir uns daher noch zwei andere Apps an:

Da wäre zunächst MX Player, welches in einer kostenlosen (Google Play plus Aptoide) sowie einer Kaufversion (Google Play) angeboten wird, und Unterstützung für eine recht umfangreiche Liste an Video- und Untertitel-Formaten mitbringt. Die App kan auch die Schallmauer durchbrechen – ähem, ich meine: Sie erlaubt es, die Lautstärke höher zu schrauben, als das Android-System dies vorsieht, ist Berichten zufolge benutzerfreundlich, Filme werden ruckelfrei abgespielt (wozu Hardware-Beschleunigung und Multi-Core-Rendering ihr Quentlein beitragen dürften). Muss man das Schauen eines Films aus irgend welchen Gründen einmal unterbrechen, speichert MX Player automatisch ein Lesezeichen – beim nächsten Start desselben kann man also genau dort fortsetzen, wo man unterbrochen hat. Es gibt Pinch-to-Zoom sowie Zoom-and-Pan, Gesten erlauben das Scrollen durch Untertitel. Streaming vom Netzwerk ist möglich. Eine “Kinder-Sperre” ist ebenfalls verfügbar. Wo ich die App auch erwähnt fand, wurde sie immer gelobt: fast kein Video, dass sie nicht abspielen könnte. Und falls tatsächlich einmal ein Codec fehlen sollte, präsentiert sie auch gleich eine Quelle, aus der sich dieser beziehen lässt.

VLC lässt sich für lau bei Google Play sowie Aptoide beziehen, und ist ebenfalls eine gute Wahl. Der eine oder die Andere (insbesondere Linux-Anwender) kennt den Namen bereits von seinem/ihrem Desktop-Rechner, und ist daher mit Features und Qualität bereits vertraut. Zusätzlich zu lokalen Audio- und Video-Dateien und Netzwerk-Streams, kann die App auch mit DVD ISOs direkt umgehen – wie ihr “großer Bruder” auf dem Computer. Mehrspur-Audio und Untertitel werden ebenso unterstützt wie Auto-Rotation, Anpassung der Aspect-Ratio, und Gesten zur Kontrolle von Lautstärke und Helligkeit. Mit einem Widget für Audio-Kontrolle, Audio Headsets Kontrolle, Cover-Art, und eine komplette Audio-Medien-Bibliothek, lässt sich die App auch gleich als Ersatz für den Musikspieler verwenden.

Weitere Alternativen gefällig? Da hätte ich einen Artikel der besten Android Mediaplayer 2/2014 bei TechSupport (EN), und natürlich eine Liste für Video-Player hier bei IzzyOnDroid parat…

Google Play Books

Meckerei oben, also gleich zum Thema:

Moon Reader
Moon+ Reader

Da ich keinen Bedarf an DRM habe (auch meine E-Books bei Amazon verwenden keines), nutze ich die Kaufversion von Moon+ Reader (zu haben bei Google Play, die kostenlose Version zusätzlich bei Aptoide). Großartiger Support, und umfangreich anpassbar! Kaum ein E-Book Format, das Moon+ nicht versteht – einschließlich PDF und mit TTS8 Support für beispielsweise Sehgeschädigte (und diejenigen, welche Bücher gern mit geschlossenen Augen lesen). Man kann den Text, angepasst an die eigene Lesegeschwindigkeit, scrollen sowie E-Books mit den vom Ersteller vorgesehenen Stylesheets oder für das “kleine Display” angepasst darstellen lassen. Markierungen und Notizen (gespeichert in einer internen Datenbank, aus der sich das Erfasste auch exportieren lässt – sowie bei PDFs auch in der Datei selbst) sind möglich, verschiedene Themes stehen für das Look-and-Feel zur Verfügung. Es gibt ein virtuelles Bücherregal, einen Datei-Browser, vorkonfigurierte Netz-Bibliotheken (einschließlich der meinigen mit weit über 6.000 kostenlosen deutsch- und ca. 1.000 englischsprachigen E-Books), echt wirkende Effekte beim Umblättern, Unterstützung für in EPUB3 eingebettete Medien-Dateien (Audio und Video), Wörterbücher (gutes Zusammenspiel hier mit oben vorgestelltem ColorDict Dictionary Wikipedia… Ich könnte noch eine Weile weitermachen mit meiner Aufzählung – doch das würde einige Leser vielleicht langweilen ;) Einfach einmal die Gratisversion installieren und selbst schauen: Sie kommt zwar mit Werbung (und ohne Support für PDF sowie TTS), ist aber in keinem weiteren Punkt eingeschränkt.

Benötigt jemand Unterstützung für Adobe DRM, wirft dieser einen Blick auf Aldiko Book Reader. Wie bei Moon+ gibt es eine Gratis- und eine Kaufversion, und unterstützt werden sogar E-Books aus Leihbüchereien. Meine gerade genannte Netz-Bibliothek lässt sich hier ebenfalls verwenden (Support für den von vielen E-Book Katalogen verwendete OPDS Standard ist mittlerweile auch hier vorhanden). Features wie Markierungen und Anmerkungen sind zwar der Kaufversion vorbehalten – doch wer ohnehin nur lesen möchte, kommt auch ohne selbige aus. Weit verbreitet wie diese App ist, sollte im Bedarfsfall auch Support leicht zu finden sein.

Kommen wir zur obligatorischen “FOSS-Sektion”: Cool Reader bei allen drei Markets (Google Play, F-Droid, and Aptoide) verfügbar – die Entwickler freuen sich jedoch auch über Spenden (wem die App gefällt, der sollte hier auch “tätig werden”: Sie haben schließlich viel Arbeit in selbige gesteckt! Diese lassen sich über den Erwerb diverser “Donation-Packages” bei Google Play entrichten, oder via Paypal bzw. Flattr9 bei F-Droid). Die Features sind mit denen der vorigen beiden Kandidaten vergleichbar: Unterstützung für Netz-Bibliotheken (via OPDS), Lesezeichen, Anmerkungen, Blätter-Effekte, Wörterbücher (siehe Moon+ Reader weiter oben), Auto-Scrolling, und so weiter. Da die App aus Russland kommt, kann man eine gute Unterstützung des .fb210 Formates erwarten – da wundert es kaum, in der App-Beschreibung eine Anmerkung wie most complete FB2 format support zu finden, die somit absolut glaubwürdig ist ;)

Zu guter Letzt noch eine weitere FOSS-App aus Russland: FBReader gab es bereits eine ganze Weile, bevor Android überhaupt auf den Markt kam – den Entwicklern darf also durchaus Kompetenz in diesem Bereich anheim gestellt werden. Wiederum eine vergleichbare Feature-Liste, einschließlich OPDS-Unterstützung (mit meinen Bibliotheken integriert). Die Liste unterstützter E-Book Formate fällt allerdings ein wenig kürzer aus, die wichtigsten sind jedoch dabei: epub, mobi, fb2, plain-text, html – PDF gibt es via Addon. Für Wörterbücher gilt bereits gesagtes, verschiedene “Themes” (nennen sich hier “Custom Backgrounds”), und mehr. Über Addons lassen sich verschiedene Features nachrüsten, etwa TTS, PDF, and LitRes11.

Wer sich selbst noch nach weiteren Alternativen umsehen möchte, ist herzlich in meine Übersicht eBook Reader eingeladen – in welcher sich auch eine (nicht mehr ganz aktuelle) Feature-Matrix findet.

Google Play Store und Services

Die “Google (Play) Services” muss ich (nicht zuletzt aufgrund des Umfangs dieses Artikels) auf den nächsten Teil verschieben. Das Thema “Play Store” ist jedoch bereits in einem früheren Artikel ausführlicher behandelt worden: Hier kann ich als Alternativen F-Droid und Aptoide (mit den zugehörigen Apps F-Droid sowie Aptoide) empfehlen. Weitere Alternativen finden sich natürlich wieder in einer App-Übersicht auf dieser Site: Alternative Märkte.

apps


  1. das Changelog für v1.1.5 erwähnt Internal updates to handle the latest Google Play Services update ↩︎

  2. aus der App-Beschreibung ↩︎

  3. .kmz Dateien sind komprimierte Varianten des KML Formats, die das Einschließen zusätzlicher Medien wie Icons und anderer Bilder erlauben ↩︎

  4. Abkürzung für “Free and Open Source Software” ↩︎

  5. wie bekannt sein dürfte: Nobody shoots faster ;) ↩︎

  6. Außerdem lassen sich nur maximal 10 Geräte mit Play Music verwenden. Kommt Nummer 11 ins Spiel, muss man zunächst eines der anderen de-authorisieren – was maximal 4 × pro Jahr möglich ist↩︎

  7. Musik ohne Pausen zwischen den einzelnen Titeln abspielen ↩︎

  8. Abkürzung für Text-to-Speech – d.h., den geschriebenen Text laut vorlesen lassen ↩︎

  9. Flattr ist ein Micro-Donation Service, den auch diese Site nutzt: Links oben wartet der passende Button sehnlichst darauf, möglichst häufig genutzt zu werden ;) ↩︎

  10. auch als FictionBook bekannt ↩︎

  11. eine populäre kommerzielle russische Bibiliothek ↩︎

2014-08-21 (2016-12-05)