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Fernbedienen und Überwachen

Kommen wir uns nicht alle hin und wieder etwas fremdgesteuert vor? Und was fällt uns dazu bei unserem Androiden ein? Das logischste und naheliegendste ist, ihn als Fernsteuerung zu benutzen:

Den PC fernsteuern

TeamViewer
TeamViewer

Achso – dachte da jemand eigentlich an etwas anderes? Kommt auch noch, weiter unten. Aber zunächst schauen wir mal, wie wir unseren PC fremdsteuern können. Natürlich mit unserem Androiden. Und da gibt es Apps für alles Mögliche: Androide als Maus- oder Tastaturersatz, zur Bedienung von Powerpoint-Präsentationen, zur Steuerung verschiedener MultiMedia-Software wie Winamp, iTunes, VLC & Co. Auch Torrents im Blick behalten ist kein Problem.

Will man gar den gesamten PC fernsteuern, so ist auch das möglich. Auf den Mini-Displays so mancher Smartphones wird das aber sicher alles andere als bequem sein – und so manchen Tablets fehlt dafür die Netz-Verbindung. Aber es gibt hier zahlreiche Lösungen sowohl für Windows, Mac, Linux, als auch systemübergreifend.

Für letztgenanntes hat sich u. a. TeamViewer etabliert, und funktioniert sogar durch Firewalls hindurch. Hierfür installiert man auf den zu steuernden PCs den passenden Client. Und natürlich auf dem Androiden. Der Verbindungsaufbau erfolgt nun über einen Server von Teamviewer: Steckt der zu steuernde Rechner hinter einer Firewall, wird die Kommunikation vom Teamviewer-Server gemanagt. Andernfalls reicht dieser die Verbindung einfach durch.

Für den Privatgebrauch ist dies kostenlos – Firmen können entsprechende Lizenzen erwerben.

Wer bedenken hat, dass da der „Man-in-the-Middle“ zu sehr mithorchen könnte, der greift halt zu einer der anderen Lösungen (über VNC oder RDP). Mit Firewall dazwischen wird es allerdings schwierig.

Und wem jetzt eine Liste möglicher Apps zu diesem Thema fehlt, der werfe bitte einen Blick in diese Übersicht.

Multimedia-Geräte fernsteuern

Controloid
Controloid

Ohja, der Wust an Fernbedienungen auf dem Tisch oder Sofa. Und genau die, die man gerade benötigt, natürlich nicht dabei. All-in-Ones? Entweder zu teuer, oder nicht passend von der Belegung (welche Taste war's doch gleich nochmal?). Aber der Androide, der ist doch immer an der Frau (grabbel – oops … oder am Mann), kann man den nicht gleich … Aber klar doch, man kann!

Auch hier steht gleich wieder eine ganze Armee von Helferlein zur Verfügung. Aber eben wieder nicht für alles. Der große Haken: Die meisten gängigen Fernbedienungen funktionieren über Infrarot. Dafür haben die meisten „modernen Smartphones“ aber weder Empfänger noch Sender (warum eigentlich nicht? Hallo, Herr Steller vom Hersteller?). Bleibt natürlich das IP-Netzwerk und daran angeschlossene IP-fähige Geräte, sofern man keinen passenden Adapter hat (oha, sowas gibbet also auch – in der Tat.). Dreamboxen können das – und die guten alten DM70x0 (aber auch neuere) lassen sich z. B. mit Controloid bequem steuern. Und man sieht schon vor dem Umschalten, was einen da erwartet (siehe Screenshot). Voraussetzung ist lediglich Enigma1 oder 2. Im Zusammenspiel mit einem Streaming-fähigen Videoplayer (z. B. VPlayer) kann man damit auch direkt auf seinem Androiden das aktuelle Programm verfolgen (oder die Konserven abspielen).

Eine ganze Reihe weiterer Geräte lassen sich ähnlich fernbedienen: Etwa verschiedene Blueray-Player von LG und Sony, netzwerkfähige Receiver von Denon, Marantz und Yamaha, diverse TVs, und mehr. Wo sich dazu weitere Informationen finden, ist sicher nicht schwer zu erraten: Ja, auch hierfür gibt es eine Übersicht.

Hausautomation & Überwachung

EZControl
EZControl

Bei Multimedia ist natürlich noch lange nicht Schluss – wir können mehr! Auch das Licht zum Beispiel. Oder andere Dinge. Mit der richtigen Hardware und z. B. der App EzControl lässt sich so einiges steuern. Dazu braucht es allerdings in diesem Beispiel auch eine EzControl XS1, die verschiedene Hersteller und Standards unterstützt. Andere Apps wiederum unterstützen wieder andere Standards, wie etwa KNX Controller für EIB/KNX, oder AutomationHD für ZWave. Also für (fast) jeden etwas dabei. Weitere Kandidaten finden sich hier.

Und wer jetzt noch wissen will, wann man das Licht ausmachen muss, damit der Einbrecher auf die F…lurtüre (geschlossen) rennt, der greift zur passenden Video-Überwachung. Je nach Geldbeutel ist diese mit WebCams oder „richtig guten“ IP-Cams ausgestattet. IP Cam Viewer unterstützt eine lange Liste von Kameras. HomeMonitor Viewer verspricht gar gleich, aus einer am heimischen PC angeschlossenen Webcam ein vollwertiges Surveillance-System zu machen. Und natürlich gibt es wiederum spezielle Apps für spezielle Kameras.

Nachdem der Einbrecher nun aufgelaufen ist, soll er vielleicht mit einer mobilen Kamera verfolgt werden? Mit AndRovio und der dazugehörigen Hardware ist auch das kein Problem.

Übrigens, nicht nur James Bond, sondern auch jeder Normalo kann sein Auto fernsteuern. Nein, nicht das kleine Spielzeug-Auto – das große. Zum Beispiel mit CarLink oder OnStar. Die Apps gibt es gratis – das dazu passende Auto eher nicht.

So – und die Gesamtübersicht hierzu findet sich auf dieser Seite.

Server überwachen

uNagi
uNagi

Vom Haus zum Housing: Irgendwo steht der/stehen die Server, und keiner weiß, was auf ihnen eigentlich abgeht. Natürlich können wir auch diese überwachen. Und wenn es um Server-Überwachung geht, fällt uns wahrscheinlich als erstes Nagios ein. Genau dafür ist die App uNagi gedacht. Alles grün? Prima, dann gibt es auch keine Probleme. Oder der „problematische Service“ ist halt einfach noch nicht in Nagios eingebunden. Doch uNagi beschränkt sich nicht auf einfache Status-Meldungen – bei Bedarf können auch weitere Details (etwa Statistik-Graphen) abgerufen werden. Sogar konfigurierte Aktionen lassen sich vom Androiden aus damit auslösen. Zu viele Services konfiguriert, oder zu viele Maschinen überwacht? Die Ausgabe lässt sich auch filtern. Widgets befinden sich ebenfalls im Lieferumfang.

Nagios ist „zu fett“ für den eigenen Bedarf – es gilt ja nur zu wissen, ob der Webserver läuft bzw. wann er Probleme hat? Dann wären vielleicht Apps á là Network Host Monitor oder der DroidMon Website Monitor eine Alternative. Weitere Kandidaten sind in dieser Übersicht aufgeführt. Natürlich ist auch hier die Liste keinesfalls vollständig.

Anders herum: Den Androiden fernsteuern

Huch? Wo isser denn? Piep doch mal! Ja, das geht nicht nur mit dem HTC-Sense Web Service. Das kann man auch haben, ohne seine Daten einem fremden Service anzuvertrauen. Auch wenn es dann wahrscheinlich nicht überall greift; aber meist hat man das „kleine Ding“ ja eher im eigenen Zuhause verlegt.

Das mächtigste Werkzeug in diesem Bereich ist sicher der bereits unter Das Android-Gerät vom PC aus verwalten vorgestellte PAW Server. Ja, die App möchte einige Berechtigungen haben – aber sie muss schließlich auf all das zugreifen können, was gesteuert werden soll. Etwa SMS. Oder ein Foto machen. Oder irgendwelche Daten vom Phone zotteln. Alles kein Thema; sogar ein Plugin für Tasker und Locale wird bereitgestellt. Bei laufendem PAW Server verwaltet man sein Phone dann bequem aus dem Web-Browser heraus.

Als Alternative dazu wäre MyPhoneExplorer zu nennen – der allerdings ein Windows-System mit dort installiertem Desktop-Client voraussetzt. Dann kümmert er sich aber u. a. auch um den Datenabgleich mit Outlook, Thunderbird, Sunbird, Lotus Notes, Tobit Davis, Windows Kontakte, Windows Kalender und anderen, um Backups, das Verwalten von SMS-Nachrichten, Anruflisten, Dateien, Anwendungen … Weitere Kandidaten finden sich natürlich wieder in einer Übersicht bei IzzyOnDroid.

2014-09-21