Schule & Studium
Auch Schülern und Studenten steht „Andy“ hilfreich zur Seite: So passt z. B. der mit Formel- und Nachschlagewerken gefüllte Schulranzen früherer Tage heute bequem in die Jacken- oder Hosentasche.
Formelsammlungen und Übersichten
Da wäre als das Highlight zuerst die App Merck PSE HD zu nennen: Mit 4,6 von maximal möglichen 5 Punkten im Play Store absolut topp bewertet, kann sie mit Fug und Recht hier als Vorzeige-App herhalten. Im Playstore wird die App wie folgt beworben:

Merck's Periodensystem gibt Schülern, Chemiestudenten und Lehrenden die Möglichkeit, sich umfassend und interaktiv über die Elemente des Periodensystems zu informieren. Damit steht Interessierten ein mehrsprachiges Nachschlagewerk zur Verfügung, das komplexe Inhalte intuitiv erfahrbar macht.
Jede Menge Informationen stehen zu den einzelnen Elementen zur Verfügung. In verschiedensten Ansichten. So lässt sich über einen „Zeitregler“ recht einfach feststellen, welche Elemente zum Zeitpunkt X bereits bekannt waren. Oder anzeigen, wer sie entdeckt hat. Oder, oder, oder – der Möglichkeiten sind hier viele. Für weitere Details empfiehlt sich ein Blick in den Testbericht sowie auf die Projektseite – wobei man sich bei letzterer nicht davon irritieren lassen sollte, dass laufend von irgend einem iPhone die Rede ist.
Und natürlich gibt es auch entsprechende Referenzen und Nachschlagewerke für
andere Fächer, etwa Physik oder Mathematik, wie z. B. das sowohl für
Smartphones als auch Tablets optimierte Math Ref,
die für wenig Geld (etwa 0,75 Euro) eine große Menge Wissen in kompakter Form
anbietet. Eine umfangreichere und detailliertere Übersicht findet sich wieder
einmal bei IzzyOnDroid.
Nachschlagen und Übersetzen
Nachschlagewerke haben wir ja bereits weiter oben behandelt. In der Regel werden Nachschlagewerke zur Begriffserklärung und Wörterbücher zur Übersetzung innerhalb ein und derselben App behandelt – schließlich ist das Prinzip ja auch in beiden Fällen das gleiche: Einen Begriff nachschlagen, und die zugehörige Information anzeigen.
Vokabeln & FlashCards

Wer nun nicht ständig zu Nachschlagewerken und Wörterbüchern greifen möchte, muss sich die Begriffe einprägen. Und da hören wir schon die Stimme unserer „Vorfahren“: Wir haben das früher mit kleinen Zetteln in einer Streichholzschachtel gemacht!
Oh ja, das kenne ich aber auch noch – nur waren meine Streichholzschachteln aus Stabilitätsgründen schnell durch TicTac-Schachteln ersetzt. Das System ist geblieben: Damals stand auf der einen Seite des Zettels der Begriff, und die Bedeutung/Übersetzung auf der Rückseite. Heute nennt sich das „FlashCards“, und statt umdrehen muss man antippen.
Bestens bewertet, umfangreich, und noch dazu kostenlos ist die App AnyMemo Vokabeltrainer. Sie bezeichnet sich selbst als Vokabeltrainer mit dem adaptiven Lernalgorithmus – was heißt, dass entweder die App sich dem Lernenden anpasst (was wohl gemeint ist), oder auch umgekehrt. Über 560 Datenbanken für Arabisch, Englisch, Chinesisch, Japanisch, Spanisch, Französisch uvm. stehen zur Verfügung – es lassen sich aber ebenso eigene erstellen: Import aus verschiedenen Formaten (u. a. auch CSV) wird unterstützt, Export ebenso (z. B. zur Datensicherung oder zur Weitergabe der eigenen Sammlung). Sogar Online-Quellen können angezapft werden. Keine Werbung, verspricht der Entwickler auch bei der Gratis-Version. Dennoch: Der Preis der Pro-Version ist mit knapp zwei Euro mehr als gerechtfertigt – eigentlich sogar ein Schnäppchen, wenn alles so funktioniert wie beschrieben!
Als Alternative sei AnkiDroid genannt, welches AnyMemo
gerade zu überholen scheint. Der Funktionsumfang ist ähnlich, optisch macht
die App sogar etwas mehr her. Der Entwickler ist sehr aktiv (auch bei Stack
Exchange), was – zusammengenommen – eine Empfehlung durchaus rechtfertigt.
Weitere Kandidaten finden sich, wie gewöhnlich, in einer speziellen [Übersicht bei
IzzyOnDroid].
Studentenfutter: Mensa-Pläne

Lernen macht hungrig. Also muss etwas zu essen her. Der Student lebt nicht vom Aldi allein, und auch – entgegen allen Vorurteilen – nicht vom Pizza-Bringdienst. Es gibt da so gewisse Einrichtungen, die sich „Mensa“ nennen. Und einige davon sollen tatsächlich gesunde Nahrung servieren.
Wie aber diese ausfindig machen? Zum Glück gibt es Android, und jede Menge Apps. Viele davon ortsbezogen (dafür bitte in der entsprechenden Übersicht nachschauen). Aber es sind auch einige dabei, die eine ganz respektable Abdeckung bieten. Und so lässt sich der Speiseplan der Stamm-Mensa u. U. sogar als Widget direkt auf dem Homescreen platzieren.
OpenMensa unterstützt beispielsweise etwa 200 Mensen aus dem deutschsprachigen Raum. Fehlt die eigene, so lässt sie sich mit ein wenig technischem Know-How sogar selbst nachrüsten. Neben dem aktuellen Tag bietet die App auch eine Vorschau auf Kommendes, eigene „Favoriten“ (also „bevorzugte Kantinen“, die man im „Dropdown“ angezeigt bekommen möchte – siehe Screenshot) lassen sich konfigurieren. Ist eine Kantine mit leckerem Menü gefunden, navigiert einen OpenMensa sogar zu selbiger. Für Studenten mit knappem Online-Kontingent hingegen gibt es auch Zugriff auf die Daten im Offline-Modus.
OpenMensa ist nicht nur gratis im Playstore sowie bei F-Droid erhältlich,
sondern – der Name lässt es erahnen – sogar Open Source. Das alles
zusammengenommen, sollte die App definitiv in die engere Auswahl bringen.



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