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Gesundheit

Ernährung

Auf die „Ernährung“ möchte ich hier in drei Schritten eingehen: Da wäre zuerst der Einkauf mit der Frage „Wo?“, gefolgt von der Frage „Was ist drin in den Lebensmitteln?“ Und schließlich die Frage: Was tun mit dem Einkauf?

Gesunder Einkauf

Bio123
Bio123

Was fällt einem zum Thema „gesunder Lebensmittel-Einkauf“ als erstes ein? Klar: Bio. Und für Android? Bio123. Wie viele derartige Apps, ist die Einsatz-Eignung regional verschieden – und hängt nicht zuletzt von der vorhandenen Datenbasis ab. Einen Versuch wert ist es jedoch allemal, und zumindest der Bereich München ist, den auf der App-Seite im Play Store verfügbaren Screenshots zufolge, hier recht gut abgedeckt.

Postleitzahl und Umkreis in km eingegeben, und schon kurz darauf zeigt sich eine Liste mit Fundstücken und ihrer Anzahl: Bioläden, Bistros, Bäckereien, Cafés … Die gewünschte Kategorie angetippt, und die Details werden offenbar: Wie heißt der Laden, und wie weit ist er entfernt? Jetzt den gewünschten Eintrag noch ausgewählt, und es gibt die Öffnungszeiten, Telefon, ggf. auch Website (mit der Möglichkeit, selbige im Browser zu öffnen) und EMail (kann mit der Mail-App geöffnet werden). Und natürlich die Anschrift – mit der Möglichkeit, diese auch gleich auf der Karte anzuzeigen.

Als kleines Schmankerl wird auch gleich zu Schritt 3 gesprungen: Bei Bio brauchen wir ja nicht zu schauen, was drin ist – Bio natürlich. Also geht es gleich direkt zu den Rezepten. Und wem das noch nicht schnell genug ist: Es stehen ja auch Bistros, Cafés und Restaurants in der Liste.

Was ist drin?

das ist drin Scanner
das ist drin Scanner

Nicht immer kann alles Bio sein. Für den Einen ist das preislich nicht drin, beim Nächsten gibt es einfach keinen Bioladen in akzeptabler Entfernung, und der Dritte findet nicht alle benötigten Zutaten. Was also tun im „normalen Supermarkt“? Wie lässt sich da herausfinden, was drin ist?

Zunächst lässt sich da auf eine im Kapitel Shopping bereits genannte App zurückgreifen: Barcoo. Wie dort bereits erwähnt, soll sie ja im Bereich Lebensmittel ihr volles Potential ausspielen. Tut sie auch: Sie sagt nicht nur, wo es vielleicht günstigere Angebote gäbe – sondern zeigt die Lebensmittel-Ampel (rot-gelb-grün für viel/akzeptabel/wenig Zucker, Fett und Co), Bewertungen anderer Kunden, und oftmals auch Hintergründe und soziale Kompetenz des Herstellers.

Etwas weiter geht da der das ist drin Scanner, der besonders für Allergiker interessant sein dürfte: Diese App zeigt an, welche Allergieauslöser in der Packung mit drin stecken (zusätzlich zum gewünschten Lebensmittel). Und da nicht immer alle Zutaten bekannt sind, steht auch noch dabei, welche Allergieauslöser bekanntermaßen nicht drin stecken.

Damit verbleiben noch die kryptischen E-Zutaten, die einem immer die Haare zu Berge stehen lassen: Manche Lebensmittel scheinen ja fast ausschließlich aus solchen zu bestehen! Dank sei der chemischen Industrie: Im Zeitalter von Rinderwahn, Schweinepest, Vogelgrippe, Atomfisch und EHEC-Gemüse wüssten wir ja ohne sie gar nicht mehr, was wir überhaupt noch essen könnten. Achso, für die E-Nummern hat der das ist drin Scanner auch ein Register integriert, das „Inhaltsstoffe-Lexikon“.

Rezepte

Bio-Rezepte hatten wir ja bereits beim gesunden Einkauf als Dreingabe. Für „normale Rezepte“ gibt es sicher auch viele Apps, die noch mehr Megabyte im Speicher belegen, und zum Teil auch seltsame Berechtigungen verlangen. Daher erlaube ich mir an dieser Stelle einmal einen kleinen Kunstgriff:

Wir greifen zum mobilen Browser, und legen ein Lesezeichen für http://m.essen-und-trinken.de/ an. Und schon haben wir eine recht umfangreiche Rezeptsammlung zur Hand!

Wer sich doch lieber eine App installieren möchte, wird wieder einmal in der passenden Übersicht fündig.

Abnehmen: Weg mit den Pfunden!

Die Hose geht nicht mehr zu? Der Gürtel ist zu kurz? Oder muss gar schon eine Schubkarre her, um den Bierbauch zu transportieren? Höchste Zeit, den Pfunden den Kampf anzusagen! Und welche Apps unterstützen uns dabei? Die „große Übersicht“ findet sich wieder einmal bei IzzyOnDroid – die „Kompakt-Ausgabe mit Erläuterungen“ gibt es hier:

Diät

DietPoint
DietPoint

Keine Lust auf Sport? Vielleicht tut es ja auch eine reine Diät. Dabei kann DietPoint helfen:

Die App ist zwar (noch) nicht komplett „eingedeutscht“ – doch die deutschen Bewertungen im Play Store lassen darauf schließen, dass sie auch hierzulande gut verwendbar ist. Es lassen sich Diät-Pläne verwalten, und auch gleich in einer Tag-für-Tag Diät aufreihen, eine passende Einkaufliste lässt sich ebenfalls erstellen. Der zu erwartende Gewichtsverlust wird anhand der hinterlegten (und stets gepflegten) Daten berechnet. Mit dabei sind auch BMI sowie BMR Rechner, Tipps und Ratschläge – und die direkte Einbindung eines Forums zum Austausch mit anderen interessierten.

Alarme weisen auf bevorstehende Mahlzeiten hin und fördern so eine dem Abnehm-Prozess und der Gesundheit förderliche Regelmäßigkeit. Da neben dem imperialen Maßsystem auch das metrische unterstützt wird, sollten Komplikationen in dieser Hinsicht minimiert sein. Kostenlos ist das Ganze obendrein – was gibt es also zu verlieren, außer den Pfunden?

Sport

Noom – die Abnehm-App
Noom – die Abnehm-App

Diät ist furchtbar? Sicher, aber vielleicht ja notwendig. Alternativen? Okay, die gibt es natürlich auch: (Mehr) Sport treiben!

Klar gibt es eine Menge Fitness-Apps für Android. Und natürlich auch, wie bereits erwähnt, solche für die Diät. Doch die eine kümmert sich nur um den Verbrauch – und die andere um die Zufuhr von Energie. Praktischer wäre es doch, beides zu verbinden. Das geht beispielsweise mit der Noom Abnehm-App.

Zuerst wird das Ziel der Aktion festgelegt (wieviel man in welchem Zeitraum abnehmen möchte – realistische Werte, bitte :) ), und die geplanten Aktionen (welchen Sport, wie oft, ggf. weniger Kalorien aufnehmen?). Dann überwacht Noom die Ausführung – und zeigt schließlich die Resultate an.

Die App versteht sich dabei als „persönlicher Coach“ (daher heißt sie im Original auch Noom Coach), der bei jedem Schritt mit Rat und Tat zur Seite stehen will. So soll das Erfassen von Mahlzeiten Dank einer integrierten Datenbank mit Nahrungsmitteln und fertigen Rezepten sekundenschnell erledigt sein – und die App auch sonst nicht nur stumpf alle Tätigkeiten erfassen, sondern den Nutzer ermunternd unterstützen. Wem das nicht genügt, der findet auch ein Forum integriert (hierfür werden offensichtlich die Berechtigungen zum Umgang mit Accounts benötigt), wo er sich mit Gleichgesinnten austauschen kann.

BMI & Protokoll

Droid Weight
Droid Weight

Und dann waren da noch diejenigen, die das Thema auch so im Griff haben. Ohne Diät-App, ohne Sport-App. Aber es tut dennoch gut, den Erfolg „schwarz auf weiß“ verfolgen zu können, oder? Und auch für diesen Fall ist mit Android gesorgt:

So wäre da zum Beispiel die App Droid Weight. Nicht vom englischen Namen irritieren lassen: Es ist eine deutschsprachige App aus deutschen Landen. Sie speichert Gewicht und BMI, und stellt ersteres als Graph über bis zu 6 Monaten dar. Darüber hinaus lässt sich das Zielgewicht hinterlegen. Man kann sich sogar daran erinnern lassen, regelmäßig die Werte einzugeben. Dabei versteht die App sowohl metrische als auch imperiale Maße. Die Datenbank lässt sich auf die SD-Karte ex- und auch von dort wieder importieren. Ebenso kann sie komplett zurückgesetzt (geleert) werden. Kurzum: Alles, was für Protokoll und Statistik nötig ist, hat Droid Weight mit an Bord.

Rauchentwöhnung

QuitNow!
QuitNow!

Die große Übersicht findet sich, wie gewohnt, wieder bei IzzyOnDroid – was besagt, dass Android auch hier wieder eine ganze Reihe von Alternativen anbietet.

Aus dieser Reihe möchte ich QuitNow! herausgreifen. Laut Kommentaren im Play Store ist die App gut lokalisiert – auch wenn Name und Screenshot in Englisch sind, sie ist ebenso des Deutschen mächtig. QuitNow! bietet einige Statistiken – so zum Beispiel rauchfreie Tage und gesparte Zigaretten (letztere auch in Bares umgerechnet). Während des gesamten Prozesses können die Auswirkungen auf insgesamt neun gesundheitliche Aspekte beobachtet werden – es wird ja nicht einfach ein Schalter umgelegt; der Körper muss die ganzen Gifte erst nach und nach abbauen, und sich entsprechend regenerieren. Es lässt sich also verfolgen, wie er sich langsam erholt: Etwa, dass nach 48 rauchfreien Stunden so einige Geschmacks-Sensoren wieder erwachen.

Auch ein Widget ist mit dabei. So hat man den Erfolgsstand auch dann vor Augen, wenn die App gerade nicht im Vordergrund läuft.

Arzt und Apotheke

Arztsuche

Jameda Arztsuche
Jameda Arztsuche

Früher oder später trifft es jeden: Ein Arzt wird gebraucht. Entweder die Suche eines neuen Hausarztes nach dem Umzug, oder die Suche nach einem Spezialisten, den man sonst noch nie benötigt hatte. Klar: Die „Gelben Seiten“ und auch andere Telefonbücher kennen Ärzte zuhauf. Doch man will ja schließlich nicht den erstbesten, sondern den ersten und besten: Gut soll er (oder sie) sein, natürlich vom Fach „etwas“ verstehen – aber auch die „soziale Kompetenz“ darf nicht zu kurz kommen. Alles Dinge, die uns das Telefonbuch nicht verrät.

Aber die jameda Arztsuche weiß an dieser Stelle weiter. Denn diese besteht nicht nur aus einem Telefonbuch mit Nummern – sondern auch aus einer Community, die ihre Bewertungen hinterlassen hat. Die folgen dem Schulnoten-Prinzip, wobei verschiedene Kriterien (u. a. Zufriedenheit, Vertrauensverhältnis, wurde sich Zeit genommen – oder war es eher eine „Massenabfertigung“) separat ausgewiesen werden. Ein persönlicher Kommentar sagt schließlich etwas über die Dinge, die sich nicht in Zahlen fassen lassen.

Arzt, Tierarzt, Hebamme, Apotheke, Klinik, Augenoptiker oder auch Krankenkasse: Über 460.000 Adressen bundesweit sind in der Datenbank enthalten. Und Dank Umkreissuche findet man im Ernstfall auch den nächstgelegenen Arzt. Alternativ bietet sich die BundesArztsuche an, die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung herausgegeben wird – und zumindest in der Bewertung Jameda bereits den Rang abgelaufen hat.

Apotheken

Apotheken
Apotheken

Apotheken ist die einzige offizielle Anwendung im Auftrag der deutschen Apothekerschaft für ganz Deutschland. Und als solche darf man sich ja wohl auf die von ihr gelieferten Informationen getrost verlassen.

Wenn man eine Apotheke sucht, dann in der Regel keine, die gerade geschlossen hat. Macht ja keinen Sinn. Also eine offene – Sonntag früh um ein Uhr dreißig. Ja und? Kein Problem: Notfall-Apotheken haben auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Und sind auch nachts bereit. Und Apotheken kennt sie natürlich, als offizielle App der Apothekerschaft. Und weiß auch, welche gerade Notdienst hat.

Also alles kein Thema: Schon nach wenigen Klicks ist die richtige Apotheke gefunden, und kann bei Bedarf auch telefonisch kontaktiert werden (na, hat sie wirklich geöffnet? Ist das gewünschte Medikament da – oder sucht man besser die übernächste Apotheke?). Auch eine Anzeige auf der Karte ist natürlich möglich. Inklusive Routenfunktion – wer jetzt immer noch nicht hingefunden hat, ruft besser ein Taxi.

Stopp einmal kurz: Und im Ausland? Gibt es da auch die „Deutsche Apothekerschaft“ mit ihrer offiziellen App? Das vielleicht nicht, aber es gibt ja noch mehr Apps. Für diesen Fall wäre zum Beispiel Apotheken-Sucher einen Blick wert.

Medikamente

MediPreis
MediPreis

Fast jeder hat seine „Stamm-Medikamente“, und sei es für die Reise-Apotheke: Aspirin für den Brummschädel, Iberogast für den Rumpel-Bauch, Voltaren für Verzerrungen & Co … Alles Sachen „für den Fall der Fälle“, also nichts zeitkritisches. Oder Sachen, die man regelmäßig einnehmen muss: Im Moment noch genügend vorhanden, aber irgendwann braucht man wieder Nachschub.

Wenn es nicht akut ist, hat man Zeit zum Suchen nach dem besten Angebot. Und bei Dingen, die man immer wieder kauft, macht auch Kleinvieh mit der Zeit gehörig Mist. Und wann hat man die Zeit, so eine Suche durchzuführen? Genau: Wenn man ohnehin gerade zum Nichts-Tun verdonnert ist. Eine Stunde in der S-Bahn bietet sich da an – und die passende App auf dem Androiden:

MediPreis zum Beispiel. Wer das gesuchte Medikament gerade zur Hand hat, hält jetzt die Kamera seines Androiden auf den Barcode, bis es „Piep!“ macht. Alle anderen geben brav den Namen in die Suchmaske ein. Und wenig später erscheint, eine Datenverbindung natürlich vorausgesetzt, eine Ergebnisliste – wie im Screenshot zu sehen.

Keine Lust auf eine extra App? Oh … Dann tut es vielleicht auch ein Lesezeichen im mobilen Browser, welches auf handy.medipreis.de zeigt.

Notfall

110 & Co

mobile Notruf-App
mobile Notruf-App

Klar: Wem im Fall des Falles die Nummer 110 nicht mehr einfällt, der denkt auch nicht an eine auf dem Androiden installierte App. Doch kaum hat man die Nummer in der Hektik des Gefechts gewählt, geht das Stottern los: Wie sag ich's am Besten? Und was überhaupt? Welche Details sind wichtig?

Hier souffliert die Mobile Notruf-App für Notfälle (so der volle Name) mit den richtigen Stichworten – wie etwa den vier berüchtigten „W-Fragen“: Wo ist Was geschehen, Wie viele Verletzte/brennende Häuser, Welche Verletzungen/Gefahren, sowie dem fünften „W“ (nicht gleich wieder auflegen, sondern Warten auf eventuelle Rückfragen). Frage 1 auch beantworten, selbst wenn es obsolet scheint: Natürlich hat das Smartphone im Hintergrund bereits die aktuelle Position per GPS ermittelt – der Screenshot zeigt ihn ja sogar an. Doch woher soll der CallCenter-Mitarbeiter am andern Ende der Leitung wissen, ob man selbst direkt am Ort des Geschehens ist – oder den Anruf aus „sicherer Entfernung“ tätigt? „Ich sitze hier auf einer Bombe“ ist wohl eher unwahrscheinlich...

Ach ja: Und dann wären da noch die Notruf-Nummern, die nicht jeder im Hinterkopf hat: Gift-Notruf? Frauenhaus? Oder, bei seelischen Notfällen: Telefon-Seelsorge? Die App kennt auch diese.

Mammi, ich muss mal!

GoToilet
GoToilet

Auch das ist ein „medizinischer Notfall“ – gewissermaßen. Denn wenn jetzt nicht schnellstens reagiert wird, platzt am Ende die Blase. Oder das Kind wird von Mitte bis Unten ziemlich nass, und holt sich dadurch eine Erkältung. Beides nicht wirklich wünschenswert, oder?

Aber was tun – mitten in unbekanntem Terrain?

Zum Glück gibt es auch hier wieder eine tolle Android-App: GoToilet findet die passenden Örtchen. Und zwar weltweit! Sowohl die öffentlichen, als auch die von Cafés, Restaurants, oder Tankstellen (bei letzteren muss zur Rechtfertigung der hier getätigten Notdurfts-Verrichtung gegebenenfalls auch noch eine andere, kostenpflichtige Dienstleistung in Anspruch genommen werden).

Der Funktionsumfang beinhaltet nicht nur eine stumpfe Auflistung verfügbarer Notdurfts-Stätten (obwohl auch das, inklusive der Entfernung dorthin, Bestandteil ist). Auf der Karte können sie ebenfalls eingeblendet werden (siehe Abbildung). Sofern Bildmaterial dazu bei Streetview vorhanden ist, lässt sich die Umgebung des Wunsch-Ortes auch auf diese Weise vorab inspizieren. Mit etwas Glück gibt es sogar eine Bewertung – so dass unappetitliche Plätze gemieden werden können.

2014-09-18